Helme aus Kasachstan

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Helm

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Leider verstehen wir kein Kasachisch und wissen deshalb nicht, was die Agentur «Good!» auf ihrer Homepage zu diesen Helmen schreibt. Via Google haben wir nun in Erfahrung gebracht, dass es sich bei den Designs lediglich um eine Studie handeln soll – wir hoffen, es bleibt dabei. Alle Helm-Entwürfe sehen sie hier.

Designer's Sunday?

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Diese Beilage kam unaufgefordert ins Haus: entweder per NZZ am Sonntag, oder als Werbeversand. «Planen Sie sich einen schön gestalteten Moment für die Lektüre rund um gutes Design ein», stand geschrieben, und: Mobitare ruft den Designer's Sunday aus. Ja, Sie haben die falsch geschriebene Formulierung richtig gelesen: des Designers Sonntag. Nicht zu verwechseln mit dem Designers' Saturday, der alle zwei Jahre in Langenthal stattfindet. Was dahinter steckt? Die Ankündigung, dass das Möbelhaus am Sonntag, 29. August geöffnet hat. Mehr nicht.

Pocket Barbecue

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«Vielleicht kennen Sie das Gefühl, wenn Sie ganz für sich alleine eine Wurst grillieren wollen?» fragt der Designer Yves Ebnöther und schickt uns ein Bild seines «Pocket Barbecue» (zu deutsch «Ein-Sebi-Grill»). Antwort: Kennen wir.

Die Duschplatte

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Viteo Dusche von Danny Venlet (Bild: Viteo Design Möbel)
Viteo Dusche entworfen von Danny Venlet (Bild: Viteo Design Möbel)

Die österreichische Designfirma Viteo schickt uns obiges Bild ihrer Garten-Dusche und beweist damit: Eine sommerliche Abkühlung im eigenen Garten muss nicht immer den Sexappeal eines Gartenschlauchs versprühen. Auf der Viteo Dusche macht jede und jeder eine gute Figur. Richtig, auf und nicht unter der Dusche. Denn man steht auf der Platte, aus der das Wasser erst kreisförmig bis zu 4 Meter nach oben aufsteigt, ehe es über dem Kopf herabfällt. Praktischerweise wird der Mechanismus erst durch das Betreten der Platte ausgelöst. Alles, was zur Installation der Duschplatte benötigt wird, ist ein Wasseranschluss und - natürlich - ein Gartenschlauch.

Der Traum jedes Heimwerkers: die Staubschutzwand

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Wo Handwerker am Werk sind, wird gespitzt, gesägt und gefräst. Die Folge: Das ganze Haus liegt nach getaner Arbeit in Staub begraben. Die Firma ToolPower hat uns einen Link zum Demonstrationsvideo ihrer Staubschutzwand geschickt und verspricht Abhilfe. Die Formel ist einfach: «Staubschutzwand + Unterdruck im Arbeitsbereich = staubfrei renovieren!». Obiges Video zeigt, wie es funktioniert: Arbeitsbereich mit Schutzfolie absperren, Reissverschluss zum Eintreten montieren und Absaugrohr an den Ventilator anschliessen. Dann kann es losgehen: Der «Staubfänger-Luftreiniger ToolPower TP 2200» saugt mit 470 Watt und einer Drehzahl von 3’400 Umdrehungen pro Minute 2’200 Kubikmeter Luft pro Stunde aus dem Arbeitszelt. Die Zahlen sprechen für sich und lassen jedes Heimwerkerherz höher schlagen. Ob es auch wirklich so staubfrei funktioniert, muss hingegen jeder (und jede) selber ausprobieren.

Die Amoeben-Leuchte

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«Loemenozoïd – Poisson d’amour»: Die massgeschneiderte Lichtskulptur für ein Restaurant
«Loemenozoïd – Poisson d’amour»: Die massgeschneiderte Lichtskulptur für ein Restaurant

Das ist keine übergrosse Amoebe, die da an der Wand klebt. Auch wenn der Name «Loemenozoïd» nach einem Lebewesen klingt, es handelt sich um eine Lichtskulptur aus Plastik und Glas der Leuchtenfirma Loemen. Organisch ist an den handgemachten Lichtobjekten der belgischen Designer Dries Braeckman und Mireille Verroken nur die Form. Das Lichtdesignduo entwirft und fertigt die Leuchten seit einem Jahr. Die Skulpturen werden aus Plastik von Hand gegossen und je nach Wunsch mit Glassstückchen in den verschiedensten Farben dekoriert. Dadurch ist jede Leuchte einzigartig. Wie das genau funktioniert, schreiben uns die Designer nicht. Dafür weist der Pressetext auf die übernatürliche Ausstrahlung der Lichtskulpturen hin: «Light gods in possesion of the heavenly keys, building their very own firmament. [...] As it were stellar creations in a unique lightsculptorscosmos - exalting many cosmographer into a delirium of beauty.»

Der schräge Blick

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Die Deckenverkleidung Lenofon von Holteg (Bild Holteg GmbH)
Die Deckenverkleidung Lenofon von Holteg (Bild: Holteg GmbH)

Die Südtiroler Firma Holteg produziert Akustikpaneele aus massivem Fichtenholz. Die schallabsorbierende Decken- und Wandverkleidung Lenofon ist laut dem Hersteller «absolut ökologisch, recyclebar und aus nachwachsenden Rohstoffen». Das hört sich gut an und sieht auch überzeugend aus. Doch offenbar ist das Produkt für Marketingzwecke zu bieder. Holteg schickt uns nämlich obiges Bild der Wandverkleidung: Beim Blick auf die schräge Perspektive wird uns beinahe schwindlig und wir verlieren die Orientierung: Ist das nun eine Decken-, Wand- oder Bodenverkleidung? Und, soll das Bild illustrieren, wie die Verkleidung für «persönliches Wohlbefinden sorgt»? Eine Erklärung liefert möglicherweise der Begleittext: Vielleicht soll das Bild verdeutlichen, wie «die geschlitzte Oberfläche für eine ruhige Wandansicht sorgt» - auch bei extremen Blickwinkeln.

Post aus Beirut

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pslab

Auf unserem Schreibtisch ist Post aus Beirut gelandet. Nun hat uns die abgebildete Leuchte «CM101-C» irgendwie an Atelier Oïs Leuchtenserie «Allegro» erinnert. Neugierig wollten wir daraufhin die Webseite von Pslab besuchen – viel weiter als bis zur Startseite sind wir allerdings nicht gekommen. Gleich nach dem ersten Klick erschien ein Formular und verlangte unseren Namen, die Telefonnummer, unsere E-Mail und einen kurzen Kommentar. Warum? «Because we build site-specific lighting solutions, it is important to understand our client's needs». Spätestens da war es um die Neugier geschehen und wir haben das Browserfenster geschlossen.

Das Wohn-Ufo landet auf der grünen Wiese

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Das Wohn-Ufo «Fincube» steht alleine in der grünen Landschaft (Foto: Steffen Jänicke)
Das Wohn-Ufo «Fincube» steht allein auf weiter Flur (Foto: Steffen Jänicke)

Vor fünf Jahren entwickelte der Berliner Designer Werner Aisslinger das Wohn-Ufo «Loftcube» als Antwort auf die Verknappung von günstigem Wohnraum im urbanen Raum. Zusammen mit dem Südtiroler Unternehmer Josef Innerhofen entwickelte Aisslinger das Wohn-Ufo weiter zum «Fincube», einer für die Landschaft angepassten Version. Die technoide Fassade des «Plastikwürfels» tauschte man durch eine Verkleidung aus Lärchenlamellen aus, die als Sonnen- und Sichtschutz dienen. Der «Fincube» soll dabei das Beste aus Stadt und Land vereinen. «In Berlin durch Stardesigner geplant, in Südtirol durch bodenständiges Handwerk realisiert», preisen die Entwickler das Ökohaussystem an. Denn das Wohn-Ufo soll vor allem nachhaltig sein: Es ist vollständig rezyklierbar, die dreifach verglasten Panoramafester minimieren den Wärmeverlust und dank der Photovoltaikanlage soll der Kubus völlig autark funktionieren.

Doch im Unterschied zu seinem urbanen Bruder begünstigt der «Fincube» nicht das verdichtete Bauen, sondern will auf seinen vier Beinen möglichst frei in der Landschaft stehen. «Natürlich muss der Eingriff in die Natur minimal sein und die Nutzungsdauer des Geländes befristet», betonen die Entwickler. Man kann nur hoffen, dass die zukünftigen Besitzer diese Worte ernst nehmen. Ansonsten werden wohl auch die letzten grünen Flecken zur Landefläche für das Ufohaus. So schnell wird dies aber kaum geschehen, denn obwohl der «Fincube» nur zwei Quadratmeter Standfläche benötigt, ist für die Errichtung eine Baubewilligung erforderlich. Liegt diese einmal vor, steht das Wohn-Ufo ab 150'000 Euro rund zwei Monate nach Bestellung schlüsselfertig an Ort und Stelle.

Diplomzeitung à la Hochparterre

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HSLU Diplomzeitung
Die Diplomzeitung der Studenten Hochschule Luzern – Technik & Architektur.

Heute erreicht uns die Diplomzeitung der Architektur-Diplomanden aus Horw. Ihr Vorbild: unsere Wenigkeit. Wir finden das eine glatte Idee und fühlen uns geehrt. Bei einer Blitz-Heftkritik gibt es aber vor allem von Seiten der Grafik den einen oder anderen Punktabzug – der Umgang mit Bildern ist noch nicht State of the Art und Text setzen will gelernt sein. Sonst aber hat die Studenten-Redaktion saubere Arbeit geleistet: reale Inserenten, hochwertiges Papier und sogar eine eigene Rubrik haben sie geschaffen. Obwohl wir die «Funpages» mit Horoskop und Rätsel wohl doch nicht ins Heftprogramm mit aufnehmen.

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