|  2010-02-10 Letzte Woche, am 1. Februar fand in Zürich die prominent besetzte Diskussion zur Zukunft der SBB-Areale statt. Der Bericht dazu: www.hochparterre-schweiz.ch. Darauf nahmen verschieden Medien das Thema auf. Eine Nachlese.
- «Heftige Kritik» überschrieb die «NZZ» ihren Bericht zur Diskussion vom 3. Februar. Darin fasst Adi Kälin die Voten knapp und ausgewogen zusammen: www.nzz.ch/nachrichten/zuerich
- Am 3. und 4. Februar folgten mehrere Meldungen zum Zürcher Areal «WestLink». Der Stadtrat hatte dem Gemeinderat das Geschäft entzogen hatte. Berichte dazu hier: www.nzz.ch/nachrichten/zuerich. Der Kommentar von Hochparterre-Redaktor Ivo Bösch: www.hochparterre-schweiz.ch
- Das «St. Galler Tagblatt» zitiert die Titelgeschichte von Hochparterre ausführlich am 1. Februar. Am 3. Februar führte die Zeitung ein Interview mit Heiner Löffler, Mitbegründer der IG Hafengestaltung. Diese redet bei der Planung für das Güterschuppenareal in Romanshorn mit. Löfflers Fazit: Die Würfel seien noch nicht gefallen, die Standortgemeinden müssten sich stärker einbringen. «Nicht nur wir in Romanshorn sind aufgewacht. Auch andernorts merkt man, was auf den SBB-Brachen gebaut werden soll». www.tagblatt.ch/
- Am 4. Februar lieferte die «NZZ» einen Überblick über die Planungen auf den Zürcher SBB-Arealen nach. Darin wiederholen AL-Gemeinderat Niklaus Scherr und ABZ-Präsident Peter Schmid ihre Kritik an den SBB, Andreas Steiger, verantwortlich für den Platz Zürich bei SBB Immobilien, antwortet: www.nzz.ch/nachrichten/zuerich
- Die Wochenzeitung «P.S.» berichtete am 4. Februar ausführlich über die Diskussion. Der Artikel bietet eine sehr gute Zusammenfassung. Hier herunterladen: www.pszeitung.ch
2010-02-02 
Urs Schlegel, Hans Werder, Richard Wolff, Corine Mauch und Josef Lang gestern Abend auf dem Podium
«Wenn keine Probleme da wären, wären wir nicht hier und hätten nicht so viele Zuschauer», sagte Nationalrat Josef Lang inmitten der Diskussion auf dem Podium. 200 Personen folgten der Einladung des Zürcher Mieterinnen- und Mieterverbands, des Inura Zürich Instituts und des Hochparterres – ein deutliches Zeichen, dass nicht alles zwischen den Arealentwicklungen der SBB-Immobilien und den Zielen der Städte im Reinen ist. Im ersten Obergeschoss in der Zürcher Sihlpost mit Blick auf die Baustelle der Europaallee ging man der Frage nach, ob die SBB ihre Areale vergolden oder Städte formen.
Hochparterre-Redaktorin Rahel Marti fasste kurz und prägnant die Geschichte der SBB-Immobilien zusammen, bevor Richard Wolff als Moderator zum Beispiel den Chef der SBB-Immobilien zu klaren Aussagen drängte. Urs Schlegel liess sich nicht bedrängen, bejahte zwar ein wirtschaftliches Verhalten seiner Division, lobte aber gleichzeitig sein sorgfältige Planungen in Zusammenarbeit mit den Städten. Und doch erschrak der Zuschauer über Schlegels verräterischer Ehrlichkeit: «Wir verhalten uns wie andere Eigentümer auch.»
Denn genau darum ging es am Abend. Die SBB sind eben keine normale Eigentümerin, sie gehören dem Bund, haben ihre Filetstücke einst von den Städten sogar geschenkt bekommen und erfüllen einen Leistungsauftrag, um den am Abend freilich stark diskutiert wurde. Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch brauchte ungewohnt deutliche Worte: «Die Städte müssen Forderungen gegenüber dem Bund stellen.» Sie nahm sich zwar selbst an der Nase, denn die Verantwortung für gute Stadtplanung liege bei den Städten, doch versprach sie das Thema im Rahmen des Städteverbands aufzugreifen. «Wir müssen über Bodenpreise reden und über die Spielräume.»
Hans Werder, Generalsekretär des Uveks, erklärte tapfer die Mechanismen der hohen Politik, und wies auf die harten Verhandlungen hin, die der Bund im Moment mit der SBB führen. Eindringlich sagte er, dass er noch nicht wisse, wo die fehlenden 400 Millionen Franken für die dringend benötigte Erhalt der Bahninfrastruktur herkommen sollten. Josef Lang wiederum will, dass die soziale Nachhaltigkeit in den Leistungsauftrag aufgenommen wird. Und er wird sich für die Mehrwertabschöpfung einsetzen, die die Kantone nicht nur einführen können, sondern auch einführen müssen.
Auch Peter Schmid, das Schlachtross der Zürcher Genossenschaftsbewegung, kritisierte aus dem Publikum die SBB ungewohnt scharf. Die Baugenossenschaften fühlten sich nicht Ernst genommen, und zitierte aus Briefen der SBB, die viel versprachen und wenig hielten. So wunderte es nicht, dass er am Willen der SBB zweifelte. Die Frage zur Zusammenarbeit mit den Genossenschaft hatte Urs Schlegel schon vergessen, als er sie beantworten sollte. Immerhin sah er dann doch keine Hindernisse zur Zusammenarbeit.
Viel wurde versprochen. Hochparterre wird die Taten messen und nicht die schönen Worte.
Die Hochparterre-Sonderpublikation zur Debatte: «Unter Gewinndruck: Wie die SBB Immobilien das Bahnland planen». Hier bestellen.
Der Saal war mehr als voll, 200 Personen folgten der Diskussion.
2010-01-27
Foto: Susanne Stauss, Theres Jörger
In den Städten sind die SBB-Areale die letzten Filet-Stücke: gross, zentral und saftig. Die SBB Immobilien verdienen mit ihrem Grund und Boden jährlich 300 Millionen Franken. Kritik wird laut: Die Projekte seien nur auf Rendite getrimmt.
Auf dem Podium
Corine Mauch, Stadtpräsidentin Zürich
Hans Werder, Generalsekretär Uvek
Josef Lang, Nationalrat
Urs Schlegel, Leiter SBB Immobilien
Moderation: Richard Wolff, Urbanist, Inura Zürich Institut
--> Datum: Montag, 1. Februar 2010, 19.30 Uhr, anschliessend Apéro um 21.30 Uhr
--> Ort: Ausstellungsraum in der Sihlpost, 1. Stock, Kasernenstrasse 95, Zürich (mit Aussicht auf die Baustelle der Europaallee) Lesen Sie zum selben Thema auch die Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe von Hochparterre. Sie können das Heft hier bestellen 2010-01-22 Im März diskutieren National- und Ständerat die Landschaftsinitiative. Sie verlangt unter anderem, dass während zwanzig Jahren keine neuen Bauzonen ausgeschieden werden dürfen. Doch das ist Bund, Kantonen und Gemeinden zu strikt. Darum arbeitete der Bund den indirekten Gegenvorschlag aus, den Bundesrat Moritz Leuenberger gestern Donnerstag vorstellte (Presseschau).
Welcher Weg ist effektiver? Schaffen wir es ohne Verbote wie jenes der Initiative, die Zersiedelung einzudämmen? Und geht die Initiative weit genug? Dazu zwei Kommentare.
Kommentar zur Landschaftsinitiative des Zürcher Kantonsplaners Wilhelm Natrup
(aus dem aktuellen Hochparterre, hier bestellen)
«Der Kanton Zürich hat das Siedlungsgebiet bereits eng begrenzt und zont kaum noch neu ein. Problematisch würde es im weiteren Metropolitanraum: Benachbarte Kantone sind jetzt schon attraktiv für Wohnformen mit hohem Land- und Energieverbrauch. Würden entsprechende Bauzonenreserven eingefroren, ginge diese Entwicklung weiter. Die Initiative bewirkt auch nichts direkt Greifbares, um die Siedlungsentwicklung nach innen zu steuern.
Wir müssen weiter gehen als die Initiative. Und es drängt: Die Nachfrage etwa nach Wohnraum ist hoch und teure Investitionen in innerstädtische Verkehrsinfrastrukturen stehen an. Vordringlich ist deshalb, dass wir ressourcenschonend planen und bauen, vorab in städtischen Räumen und Agglomerationen. Eine nachhaltige Entwicklung verlangt Rückzonungen und die Entwicklung nach innen. Der Bund muss strenger sein und die Kantone zu ihren Hausaufgaben anhalten. Das ist bereits nach geltendem Recht möglich, indem der Bund die Richtpläne genehmigen muss. Der indirekte Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative würde dies verdeutlichen.»
Wilhelm Natrup ist seit Oktober 2009 Kantonsplaner des Kantons Zürich.
Der Kommentar zum Kommentar von Philipp Maurer
«Inhaltlich will der Zürcher Kantonsplaner Wilhelm Natrup das Richtige bewirken. Dass er hingegen die Initiative als untauglich hinstellt, kann ich nicht nachvollziehen. Das reflexartige Bashing der Initiative führt nur dazu, dass der Gegenvorschlag Zähne verliert! Initiativen sind in der Schweiz immer auf Verfassungsebene und müssen daher allgemein bleiben. Sie setzen jedoch ein klares Signal (Zersiedelung stoppen!), was dringend nötig ist, um das Parlament zu bewegen. Ohne Initiative kein Gegenvorschlag und keine Revision des RPG, mit Ausnahme von unsäglichen Lockerungen ausserhalb der Bauzone, wie auch im Dezember 2009 wieder im Nationalrat debattiert.
Kommt die Initiaitve durch, ist das Parlament gefordert, eine Gesetzgebung zu entwickeln, welche die von Natrup zitierten, unerwünschten Entwicklungen verhindert und seine gewünschte Entwicklung ermöglicht. Es ist allen klar, dass das Ziel der Initiative nicht die Verbauung der Alpenkantone ist. Für die Umsetzung gibt's auch bereits gute und praktikable Vorschläge: marktwirtschaftliche Instrumente (handelbare Zertifikate) und klare Bundesvorschriften. Erstere langfristig, zweite kurzfristig realisierbar.
Mehr zu den Bundesvorschriften: In einem ersten Schritt stellt der Bund präzise Regeln auf, wie Bauzonen bemessen werden sollen. Dann werden die Kantone verpflichtet, innerhalb einer bestimmten Frist die Bauzonen auf die neue Bemessung zu reduzieren, wo sie zu gross sind. Für die anstehenden Auszonungen sind Entschädigungen zu bezahlen, finanziert über die Mehrwertabschöpfung bei Ein- und Aufzonungen. Und damit die Gesetze auch eingehalten werden, wird das Verbandsbeschwerderecht bei Zonenplanänderungen eingeführt.»
Philipp Maurer war Geschäftsführer des Schweizer Heimatschutzes und ist Co-Präsident der Grünen Partei des Kantons Zürich.
2009-12-15
Von Benedikt Loderer @ 11:23 Ein Kommentar zur Ortsplanung in der Berner Agglomeration.
Die Krankheit heisst Zersiedelung, ihre Symtome sind Pendlerverkehr, Landverschleiss, aufgeblähte Infrastruktur, Verhässlichung der Schweiz. Ihre Erreger sind ebenso bekannt: Wohlstand, Hüsliideologie, Naturschwärmerei. Aber verschlimmert wird die Krankheit durch ein schweizerisches Heiligtum, die Gemeindeautonomie. Die Kur ist ebenfalls bekannt: Schliessen der Bauzonen, verdichtetes Bauen, Durchsetzen der Kostenwahrheit, Steuerharmonisierung, konsequente Siedlungspolitik, Bauverbote, Durchsetzen der Verdichtung.
Doch diese Medizin wollen alle den andern verschreiben, aber selbst nicht schlucken. Denn sie widerspricht einem noch wichtigeren Heiligtum: dem schrankenlosen Konsum. Erlaubt ist, was man zahlen kann, sei’s Hüsli, Zweitwagen oder Ferienwohnung. Dem gepressten Geröchel der offiziellen Planer muss man schon lange nicht mehr zuhören, das Gewäsch von regionaler Zusammenarbeit und dem guten Einvernehmen zwischen Kanton und Gemeinden. Niemand denkt daran, irgendwelche Grenzen zu ziehen, niemand will weniger, niemand will eine Siedlungspolitik, die den offiziellen Zielen entspricht. Niemand will auf irgendetwas verzichten. Die Planung ist angewandte Heuchelei.
Die Krankheit tut nicht weh, man hat nur Kreislaufprobleme und üble Schwären am ganzen Körper. Sonst fühlt sich der Patient wohlauf. Also spricht der Stadtwanderer.
2009-12-03
Von Benedikt Loderer @ 11:32 Ein Kommentar zur neusten Entwicklung im Projekt «Zukunft Bahnhof Bern»
Es braucht jeweilen viel, die föderalistische Beisshemmung zu überwinden. Der Bund hält sich nach Möglichkeit zurück, wenn die Kantone basteln. Doch beim Bahnhof Bern sticht der Bund nun doch in die Eiterbeule. Man staunt: Es gibt doch noch nationale Interessen und nicht bloss Regionalpolitik.
Unbedingt und in jedem Fall 25 Meter unter den Boden müsse ein Tiefbahnhof in Bern, denn eine höhere, billigere, gebrauchstüchtigere Lage sei geologisch und vom Betrieb her ausgeschlossen. Wer hat das eigentlich untersucht? Wo ist der Nachweis für diesen Tiefbauglauben? Warum wollen die Berner die höhere Lage nicht prüfen? Haben sie Angst, es gehe doch? Haben sie es wirklich untersucht? Bevor nicht beides Tief- und Hochlage sauber und von vertrauenswürdigen Fachleuten abgeklärt sind, sollte man die Berner nicht weiterbasteln lassen. Denn nationale Interessen, die gibt es.
2009-10-21 Kinder auf die Strasse? Dies fragt irritierend-provokant eine Tagung der Metron, des Büros für Raumplanung, Architektur und Landschaftsarchitektur in Brugg. Spielen auf den Strassen ist selbst in Wohnquartieren oft gefährlich – wie schaffen wir kleinräumige Orte, Begegnungswelten, ein bespielbares Wohnumfeld? Die vielversprechenden Referate der Tagung versuchen die Kinder-Augenhöhe von 1.20 Meter einzunehmen und gehen das Thema aus Sicht des Immobiliengeschäfts, der Politik, der Schule und natürlich der Sicherheit an. Als Tagungsbeobachter zieht der Schriftsteller Tim Krohn eine Bilanz.
--> Datum und Ort: Donnerstag, 12. November in Aarau
--> Programm und Anmeldung bis zum 30. Oktober: www.metron.ch
2009-09-11 Wie kann Velofrahren komfortabler werden? Das will Pro Velo Schweiz wissen und schreibt zum dritten Mal den Wettbewerb Prix Velo Infrastruktur aus: Gesucht sind Massnahmen und Planungsinstrumente mit Modellcharakter: vom vandalenischeren Abstellplatz über sichere Velowege bis hin zu kundenfreundlichen Transportmöglichkeiten. Eingeben kann man Projekte, deren Realisierung nicht älter als 5 Jahre zurückliegt. Der Wettbewerb richtet sich an öffentliche und private Institutionen, an Gemeinden, Regionen und Kantone, an Unternehmen aus dem Transport- und Tourismusgewerbe. Zu gewinnen sind 10'000 CHF, und weil der Wettbewerb zu mehr guten Lösungen anregen will, werden die Resultate entsprechend publiziert.
Partner des Wettbewerbs sind das Bundesamt für Strassen ASTRA, VeloSuisse und Velopa sowie 'Gemeinden Schweiz'.
2009-09-07 Ein Kommentar von Philipp Maurer, z. Zt. Redaktion Hochparterre
Heute eröffnete die NZZ eine vierteilige Serie über Einfamilienhäuser. Den Anfang macht eine Reportage über Stefan Kurath. Kurath glaubt an die Unschuld des Einfamilienhauses: Was für Abertausende ein Traum ist, kann nicht einfach schlecht sein. Kurath forscht an der ZHAW und entwickelt Ideen: Fünfstöckige Hüslis mit 40 m2 Grundfläche oder die Umnutzung eines Gewächshauses, um die überdimensionierten Erschliessungsinfrastruktur eines Bauernhofes besser auszunutzen.
Gut finde ich, dass Kurath dort ansetzt, wo man die Leute abholen kann, bei ihren Träumen. Dennoch überzeugt er mich nicht. Ich bin eben ein alter Hüsli-Gegner. Mir fehlt eine Antwort auf den Zusammenhang Hüsli – Zersiedelung – Mobilität. Solange in der Schweiz jedes Jahr 13'000 Hüsli an immer periphereren Lagen gebaut werden, nehmen die gefahrenen Autokilometer zu („die müssen halt ein Solarmobil posten“). Oder die Frage nach zu klein oder zu gross. Das Hüsli wird gebaut oder erweitert, wenn die Kinder noch klein sind. Dann ist es gerade für ein paar Jahre richtig dimensioniert, und, kaum sind die Kücken draussen, für weitere Jahrzehnte zu gross („sollen doch Untermieter suchen“). Verschwendung von Ressourcen nennen das die Ökonomen.
Es scheint, dass Kurath nicht ungern in ein Wespennest sticht. Das Zeitungsbild erinnert mich denn auch an einen Superhelden, kurz vor einem neuen Einsatz zur Rettung des Planeten. Ich bin gespannt auf die weiteren drei Folgen der Serie. Themen wären etwa unerbittliche Nachbarschaftsstreitereien, Vereinsamung unter Gleichgesinnten oder die Beleidigung der Landschaft.
2009-09-02
Von Roderick Hönig @ 10:41 77 Gemeinden, ein Lebensraum» war das Motto der Präsentation des Hochparterre Sonderheftes « Die werdende Stadt am Alpenrhein. Wandern, forschen, planen». Und unter diesem Motto stand auch der Ort des Anlasses: Die alte Rheinbrücke, eine Grenze, eine Verbindung zwischen Lichtenstein und der Schweiz, ein 108 jähriges Bauwerk auf dem über neue Projekte und Raumentwicklungen diskutiert wurde. Die Stimmung war ausgelassen und familiär an diesem malerischen Ort. Politiker aus dem Rheintal, sowie Forscher und Professoren lauschten den Reden von Mario Broggi; Hochschulrat Hochschule Lichtenstein, Köbi Gantenbein; Chefredaktor von Hochparterre, Werner Spillmann; Projektleiter Perspektive Alpenrheintal, Martin Assmann von Vision Rheintal und Hansjörg Hilti von der Hochschule Lichtenstein.
Diese suchten nach einer nachhaltigen Raumentwicklung für die werdende Stadt, die dem Klimawandel standhalten und die Eigenart bewahren soll. Das Alpenrheintal, ist weder Stadt noch Land, hat keinen guten öffentlichen Verkehr und steht im Angesicht des Energie-Problems der schwindenden fossilen Brennstoffe. Es ist ein boomender Wirtschaftssektor und ein Natur-Paradies. Ein Ort der Gegensätze und Verbindungen. (Text: Vanessa B. Danuser)
--> Hochparterre Sonderheft «Die werdende Stadt am Alpenrhein. Wandern, forschen, planen», 2009, CHF 15.- |