Der Quartierverein Wipkingen kritisiert den Zürcher Stadtrat, weil dieser im Vorfeld der Abstimmung über die Umzonung der Kronenwiese in Zürich-Unterstrass sagte, geplant sei eine Überbauung mit 60 Wohnungen. Jetzt sind es 95 Wohnungen. Das berichtet der «Tages-Anzeiger» in der heutigen Ausgabe. Die Befürchtung des Vereins, es entstehe eine riesige, quartierunverträgliche Arealüberbauung scheine sich zu bewahrheiten. Die städtische Liegenschaftenverwaltung wehrt sich gegen die Kritik. Erst die städtebauliche Analyse habe gezeigt, dass das Areal zum einen besser ausgenutzt werden kann, zum anderen werde der Anteil an Gewerbeflächen tiefer als geplant. Die Verwaltung ist überzeugt, dass der von der Stadt durchgeführte Architekturwettbewerb zu einer quartierverträglichen Überbauung führen wird. Auch das Volk kann nochmals mitbestimmen: Es wird über den Baukredit befinden, schreibt der «Tagi».

Weitere Meldungen:

- Der öffentliche Verkehr wird im Kanton Zürich im Jahr 2011 nicht ausgebaut. Die Eröffnung der 3. Etappe der Glatttalbahn bleibt von den kantonalen Sparmassnahmen ausgenommen, schreibt die «NZZ».

- «Riss im Stadiondach»: Der Zürcher Letzigrund bleibt vorsorglich gesperrt. Mehr in «Tages-Anzeiger» und «NZZ».

- Roadpricing bleibt in Bern ein Thema, weiss der «Bund». Für die Behörden von Stadt, Region und Kanton hat es das Potenzial, um dem grossen Verkehrsdruck zu begegnen.

- Eine Ausstellung im Kunstmuseum Thun zeigt, wie sich die Wahrnehmung von Natur und Landschaft verändert hat. Der «Bund» hat die Schau besucht.

- Ein Bollwerk sorgt für Zweitracht. Locarno will eine angeblich von Leonardo da Vinci erbaute Wehranlage erwerben. Die «Basler Zeitung» berichet.

- Street Art ist die Kunstform der Stunde, weiss die «Basler Zeitung» und zeigt Beispiele aus Basel.

- Nur einen Monat nach der Eröffnung des höchsten Wolkenkratzers der Welt ist die Besucherplattform des Burj Chalifa geschlossen worden. Zum Ärger vieler Touristen, schreibt die «Südostschweiz».

- Studierende der ECAL in Lausanne haben unter Anleitung der Designer Fernando und Humberto Campana die Musikdosen der Waadtländer Firma Reuge neu durchdacht. Die «24heures» war mit dabei.