Bild: PSP / BMP / graf.riedi

Auf dem Areal der ehemaligen Gurtenbrauerei in Wabern hat die Investorin PSP Swiss Property das Baugesuch für 100 neue Wohnungen eingereicht. Ausserdem will sie Gewerberäume renovieren, berichtet «Der Bund». Das 31 000 m2 grosse Areal wurde 1996 stillgelegt, seither gab es nur punktuelle Zwischennutzungen. 95 Millionen werden investiert. Im vorderen Teil des Areals ist das Wohngebäude Quellfrisch von Matti Ragaz Hitz architekten und W2 Architekten geplant, 100 2- bis 5 Zimmerwohnungen im oberen Preissegment. Dahinter folgen Gewerbe und Dienstleistungsräume, die der historischen Bedeutung des Areals Rechnung tragen. Erhalten bleiben das Suhaus, die Direktorenvilla und die Flaschenabfüllanlage. Projektentwickler ist die BMP Management AG. In den nächsten Monaten befinden Gemeinde und Kanton über das Baugesuch, Baustart ist für Mitte 2011 geplant.

Weitere Meldungen:

«Der Bund» meldet, dass die Träger des Projekts «Zukunft Bahnhof Bern» acht Varianten für den Bau des neuen Tiefbahnhofs prüfen. Die SBB prüfen ihrerseits, die Decke über den Geleisen punktuell zu öffnen, damit Tageslicht in die Perronhalle ströme.

Die «NZZ» berichtet in einer lesenswerten Reportage aus Bukarest, wo der Boulevard Magheru, ein eindrückliches Ensemble klassisch-moderner Architektur,  vom Abriss bedroht ist.

Zwischen dem Stauwehr Höngg in Zürich und der Autobahnbrücke bei Oberengstringen soll die Landschaft zu einem Auenpark renaturiert werden - Natur- und Hochwasserschutz in einem, berichten «NZZ» und «Tages-Anzeiger».

Oberhalb des Zürcher Bucheggplatzes sollen 70 neue Wohnungen entstehen. Bauherrschaft ist die Baugenossenschaft des Eidgenössischen Personals BEP. Die Stadt Zürich hat den Architekturwettbewerb durchgeführt, die Jurierungen am 11.3. und am 26.3. sind öffentlich; ebenfalls im «Tages-Anzeiger» zu lesen.

Und nochmals «Tages-Anzeiger»: Die angehende Landeschefin der Ikea, Ulrike Spang-Lessnow, zeigt ihre Wohnung - eine Art Werbeausstellung, so scheint's.

Die Baubewilligung für das neue Messezentrum in Basel ist rechtsgültig, berichtet die «BAZ». Die zwei letzten Rekurrenten Robert Schiess, Präsident des Basler Heimatschutzes und der Konzertveranstalter AVO-Sessions haben sich mit der Messe Schweiz geeinigt. Für das 430 Millionen teure Projekt von Herzog & de Meuron beginnen gleich nach der Baselworld die ersten Vorbereitungsarbeiten.

Wie der «Corriere del Ticino» berichtet, werden die Architekten Pietro Lombardi und Rosario Sanfilippo das historische Hotel Carlton Villa Moritz in Lugano-Castagnola in eine Residenz mit zwölf Wohnungen umbauen. Das sei ein Verlust für Lugano, wo die Anzahl Hotels seit den 1990er Jahren von 185 auf 108 gesunken sei.

Und zum Letzten: Nun schwappen sie wieder durch die Medien: Autosalon-Zeit ist «Promi-im-Auto-Bildli-Zeit». «Blick» zeigt eine leicht irritierte Bundespräsidentin Doris Leuthard, die sich von Frank Rinderknecht seinen Rinspeed-Prototyp «E-Speedster UC» erklären lässt. Genau, dieses kleine Autöli, das sinnloserweise auch in einem Intercity-Zug verladen werden kann.