«Dialog der Konstrukteure» hiess eine Ausstellung, die im Architektur Forum Zürich vor vier Jahren zur Zusammenarbeit der zwei Baudisziplinen zu sehen war. Für eine Präsentation in Berlin hat der BSA sie nun neu aufgelegt (bis 2. Mai). Die Kuratorin Aita Flury macht sich «auf die Spurensuche nach den Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen dieses Dialoges.» Und die nimmt viele Wunder, denn es war ein grosses Stelldichein an der Vernissage. Nebst der Ausstellung im Deutschen Architektur Zentrum (DAZ) gibt es zwei Vortragsabende. Heute ging es um «Praxis und Wettbewerbe», am 21.April um «Praxis und Lehre.» Und wer nicht nach Berlin fahren kann, kann sich mit dem Ausstellungskatalog «Konstrukteure im Dialog» trösten, den Aita Flury für den BSA herausgegeben hat. Er ist vorrätig bei
verlag@hochparterre.ch oder 044/444 28 88 und kann für 27 Franken bestellt werden. Markus Peter, Andreas Hagmann, Mike Schlaich sind u.a. die Autoren; ein Leckerbissen sind die E-Mails und Briefe, mit denen Aita Flury, die Herausgeberin, und Jürg Conzett, der Ingenieur, sich ans Konstruieren einer Theorie machen.

Die Ausstellung «Dialog der Konstrukteure» von Aita Flury und dem BSA im Deutschen Architektur Zentrum Berlin.

Vernissage: Ueli Brauen, Architekt, erklärt Daniela Stoffel, Botschaftsrätin, wie der «Dialog der Konstrukteure» geht (vorne), derweil Lis Boesch, die die Ausstellung für den BSA begleitet hat, Adolf Krischanitz zuhört, der mit seinen Bauten fürs Museum Rietberg in Zürich den «Dialog der Konstrukteure» kennt.
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