Wo soll die Erweiterung des Kunstmuseums Basel gebaut werden?

Das Kunstmuseum Basel soll einen Erweiterungsbau erhalten - aber wo?
«Weshalb soll die Erweiterung des [Basler] Kunstmuseums eigentlich beim Burghof gebaut werden, auf der anderen Strassenseite, an einem architektonisch schwierigen Ort, mit einem betriebswirtschaftlich teuren Gebäude?» Diese Frage stellt der 80jährige Kunstmäzen Matthias Eckenstein-Geigy heute in der «Basler Zeitung». Viel besser sei es doch, das Kunstmuseum im Garten des ehemaligen Nationalbank-Gebäudes, dem heutigen Laurenz-Bau, zu erweitern. Die Vorteile seien offensichtlich: Ein solcher Erweiterungsbau, direkt anschliessend an das heutige Kunstmuseum, sei sowohl im Bau als auch im Unterhalt günstiger und für die Besucherführung ohnehin besser. Eckenstein lässt in der «BaZ» auch durchblicken, dass er bereit wäre, für diese Variante «viel Geld bereitzustellen». Er torpediert damit das Projekt Burghof, dessen Kauf Mäzenin Maja Oeri mit rund zwanzig Millionen Franken finanziert hat.
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