Hommage an Charlie Chaplin in Vevey

Vevey will an den beiden Hochhäusern an Charlie Chaplin erinnern. Rendering: Ville de Vevey
In ihrer heutigen Ausgabe stellt «24 heures» das Projekt zweier riesiger Fresken in Vevey vor: Die Tours de Gilamont, zwei Wohnhäuser, die zurzeit saniert werden, sollen als Hommage an Charlie Chaplin, der in Vevey lebte und begraben ist, bemalt werden. In der Zeitung waren erstmals die Entwürfe zu sehen - ein Turm weiss, der andere anthrazitfarben, mit Sujets aus Chaplins bekanntesten Filmen. Online meldet «24 heures» heute, dass der Gemeinderat von Vevey gestern Abend 250'000 Franken für das 500'000-Franken-Projekt bewilligt hat. 100'000 Franken steuert der Kanton bei, der Rest soll von privaten Donatoren kommen. Der in Vevey lebende Künstler Franck Bourroulec soll die Fresken ausführen.
Weitere Meldungen:
Am 13. Juni entscheidet das Berner Stimmvolk über die Abgabe von Land im Baurecht an die Postfinance. Auf dem Grundstück neben dem Eisstadion im Wankdorfquartier plant die Postfinance ihren 13-geschossigen Hauptsitz. Wenn die Bauarbeiten planmässig im Sommer beginnen, ist das Gebäude 2013 fertig. Das meldet der «Bund».
Die Plakatsammlung der Schule für Gestaltung in Basel besitzt fast 150 Plakate mit Basler Motiven. Eine Auswahl davon - von 1892 bis heute - sind bis Ende Februar ausgestellt. Die «Basler Zeitung» zeigt drei Beispiele dieser Plakatkunst. Ausstellung: Basel im Plakat in der Spalenvorstadt 2, bis 28.2., Di bis Fr 12-19 Uhr, Sa 12-17 Uhr.
Ebenfalls in der «BaZ»: Das Lufthygieneamt beider Basel untersucht den Lichtsmog in der Region. Bis Ende Jahr sollen Empfehlungen an die beiden Kantonsregierungen vorliegen.
Eine interessante Meldung von ausserhalb: Die polnische «Zycie Warszawy» macht auf eine interessante Einrichtung bei Google Earth aufmerksam: die Zeitschiene. Diese erscheint beim Klick auf die kleine Uhr oben in der Menuleiste. In der Regel kann man dort die Aufnahmedaten der letzten Jahre anwählen. Doch an einzelnen Orten sind auch ältere Aufnahmen abgespeichert. So lässt sich seit Neustem auch Warschau vor dem Krieg 1935 und die zerstörte Stadt 1945 einblenden. Ähnlich eindrückliche Bilder sind auch von Berlin erhältlich.
Zum Schluss noch dies: «Sie hatten sich so gefreut auf die Reise und den Besuch der Schoggifabrik. Stattdessen ging es in die Käsefabrik». Das bewegt heute die «Blick»-Welt.


