Zahlen beigen im Büro

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Jetzt wissen wirs: die Bürobranche hat 2009 rund 18 Prozent weniger Umsatz gemacht als 2008. Mit Bürostühlen machten die wichtigsten Schweizer Hersteller 20, mit Drehstühlen sogar 25 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr. Ergibt immer noch einen Gesamtumsatz von CHF 665 Millionen (2008: CHF 798 Millionen), besser als in anderen europäischen Ländern, vermeldet die Branchenplattform Büroszene.ch Am besten schnitten die Dienstleistungen (Büroplanung, Innenarchitektur und Umzugsarbeiten) ab, die nur 1 Prozent Umsatzrückgang verbuchen. Das Büro lebt. 

Feuer unter dem Dach: Rettet die Weiterbildungskurse

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Der Fachhochschulrat verlangt, dass Weiterbildungskurse kostendeckend angeboten werden müssen. Deshalb streicht die Zürcher Hochschule der Künste ZHdK die rund 100 allgemeinen gestalterischen Weiterbildungskurse. Gegen diesen Beschluss setzt sich das «Komitee zur Erhaltung der Weiterbildungskurse» zur Wehr. Und plant für den 10. März die Aktion «Feuer unterm Dach». Im Lauf des Nachmittags entsteht im öffentlichen Raum ein dreidimensionales Objekt aus Latten und Leisten, welches am Abend angezündet wird. Am frühen Nachmittag ist eine Medienkonferenz geplant, danach gibt’s Apéro und Musik. Die Aktion wird von Personal, Verbänden, Politikern und Kursteilnehmenden unterstützt. Mitmachen können alle.

--> ab 14 Uhr: Kunsthof, Limmatstrasse 44: Bau des Objekts
--> 17.45 Uhr: Solidaritätstreffen
--> 18 Uhr: Pressekonferenz
--> 19.30: Anzünden des Objekts, inkl. Kaffe, Tee, Suppe, Musik

Bar Rouge: alter Name, neues Konzept

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Bar Rouge Basel
Rot ist nur noch der Name: die «Bar Rouge» im Basler Messeturm.

Zwei Wochen vor der Luxus-Messe Baselworld hat vergangenen Donnerstag die Bar Rouge in der 31. Etage des Basler Messeturms eröffnet – mit neuem Konzept und frischer Innenausstattung. War das frühere Interieur ganz in Rot gehalten, so lautet das neuen Schlagwort «flexibel»: die RGB-gesteuerte Beleuchtung der zwölf Meter langen Marmor-Bar ermöglicht verschiedenste Farbstimmungen, hinzu kommen drei grosse LED-Wände für Multimedia-Shows. Heisst der Kunde also beispielsweise Heineken, wird die Bar Rouge grün und die passenden Logos erscheinen hinter dem Tresen. Materialien wie Nussbaum, Leder und Spionglas sollen die Atmosphäre zudem edler gestalten. Das neue Konzept könnte aufgehen: Entworfen hat die Bar Creative Circle, eine Berner Agentur mit vielen Kontakten zur Luxusgüterindustrie.

ZHdK: Rektor Thomas D. Meiers Auftritt

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Die einen erwarten sie mit Spannung, die anderen lesen schon mal die Zeitung: heute wird der neue Rektor Thomas D. Meier am Hochschultag der ZHdK seine «State of the Nation»-Rede halten. Das Interview in der heutigen NZZ gibt Hinweise: Wohin will er mit der Schule, die vom Vorgänger Hans-Peter Schwarz als grösste, von Meier als «eine der weltweit wirklich grossen Kunsthochschulen» bezeichnet wird?

Inhaltlich hält sich Meier zurück. Gerne hätte man gelesen, was das Zusammenspiel von künstlerischen und angewandten Disziplinen bringe? Was eine Kunsthochschule, die ja mehr als eine Fachhochschule sein will, der Wirtschaft, der Forschung, der Kultur biete? Welches die zentralen Themen seien, an denen die Schule arbeiten will, soll, muss? Was den USP der Schule im internationalen Vergleich ausmache - ausser Grösse und attraktiver Standort?

Meier wagt wenig, er gibt sich bedächtig und pragmatisch - und setzt sich so von seinem Vorgänger ab. Die Fusion der beiden Schulen - der Hochschule für Musik und Theater mit der Hochschule für Gestaltung und Kunst - aus der die ZHdK entstand, sei in den Köpfen noch nicht vollzogen. Doch das werde sich mit dem für 2013 geplanten Umzug ins Toni-Areal ändern. Damit bekommt die Transdisziplinarität, die Hans-Peter Schwarz noch bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit ins Feld geführt hatte, wenigstens räumlich Chancen auf Umsetzung. Meier dagegen wolle die Zusammenarbeit zwischen den Diszplinen nicht verordnen, setzt stattdessen auf den spontanen Austausch zwischen Musikerin und Industrial Designer im Café und im Gang. Und auf den Austausch mit den städtischen Kulturinstitutionen.

Hat diese Zurückhaltung vielleicht mit einem Budget zu tun, das offenbar aus dem Lot geraten ist? Einzelne Studiengänge hätten «in den letzten Jahren überdurchschnittlich kostspielig produziert», lässt sich Meier zitieren. Gegen aussen werden die Verteilkämpfe zwischen den Fachbereichen nicht kommuniziert. Doch wer in den letzten Jahren beobachtet hat, mit welchem Eifer an der HGKZ neue Hierarchien, Strukturen und Institute aufgebaut wurden, wundert sich darüber in keiner Weise. Nach aussen drang dagegen der Sparbefehl des Zürcher Fachhochschulrats, der Meiers Antritt vermasselte: die allgemeinen gestalterischen Weiterbildungskurse müssen kostenneutral geführt werden. Was nicht möglich sei, sagt Meier, und deshalb zieht sich die ZHdK als Träger zurück.

Bleibt das Rätselraten: Wohin geht die Reise - ausser aufs Toni-Areal?

So spielt die Schweizer Fussballnationalmannschaft an der WM

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Aufatmen - das Kreuz ist zurück! Auf den Trikots, mit denen die Fussballer der Schweizer Nationalmannschaft diesen Sommer an der Weltmeisterschaft in Südafrika auflaufen werden, ist gross und deutlich das Schweizerkreuz auf der Brust platziert. Und erst noch auf dem Hosenbund. Wenn das nur nicht wieder zu kontroversen Diskussionen führt...

 

 

Zwomp - Industrial Design

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Seit Ende August ist zwomp.de online - und interessiert über seine klug gewählte Nische hinaus. Zwomp berichtet über Investitionsgüterdesign. Zu den meistgelesenen Artikeln zählt auch der Bericht über das Combino-Tram in Bern. Armin Scharf, der Kopf hinter Zwomp, will damit etablierte Print-Fachmagazine ergänzen. Er nimmt in den Blick, was Technik mit Design und umgekehrt verbindet. Dazu ist der Fachjournalist bestens gerüstet, schreibt er doch seit 1996 über Industrialdesign, designrelevante Technologien und Materialien, Bautechnik sowie Farbdesign. Verstärkt wird sein Team durch Designkritikerin Andrea Eschbach und Lektorin Gabriele Betz.

Industrialdesigner, die sich technischen Aufgaben widmen, will Armin Scharf neue Projekte,  Technologien und Materialen vorstellen. Etwas Szeneklatsch und Brancheninfos gehören auch dazu. Ausserdem bietet er Designbüros eine Plattform, sich mit eigenen Arbeiten zu präsentieren. Die verlagsunabhängige Site finanziert sich über Sponsoren.

Erster Arbeitstag: Gabriela Christen an HSLU D&K

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Heute beginnt sie: Gabriela Christen ist die neue Rektorin an der HS Luzern Design & Kunst. Sie übernimmt die Nachfolge von Nikolaus Wyss. Im Karussell der Rektoren, die die Gestalterischen Fachhochschulen neu besetzen (Hochparterre 11/09), ist sie bislang die einzige Frau. Die Luzernerin arbeitete nach dem Studium in Kunstgeschichte, Romanistik und Philosophie als Ausstellungsmacherin am Schweizerischen Landesmuseum, dirigierte 1994 bis 1996 die Museen des Kantons Nidwalden und machte sich anschliessend einen Namen als  Kulturredaktorin für Schweizer Radio DRS. Von 1999 bis 2009 dozierte sie an der ZHdK, wo sie ab 2009 stellvertretende Leiterin des «Institute for the Performing Arts and Film» der ZHdK war. Wir wünschen einen guten Start.

Vancouver 2010: Laufsteg Olympia

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Snowboard-Jeans
Mit wasserdichten Jeans im Schnee – der Amerikaner Seth Westcott (Bild: Burton).

Die olympischen Winterspiele sind beendet. Vorbei ist damit auch Olympia als grosser Laufsteg – Textilien sind mittlerweile die Haupteinnahmequelle vieler Sport-Equipment-Ausrüster. Zwei Kleidungsstücke sind uns aufgefallen. Zum einen waren es die Rauten-Hosen der norwegischen Curler. Inspiriert vom Golfer John Daly trugen sie Loudmouth-Hosen in einem rot-weiss-blauen Raute-Muster. Bei der Konkurrenz sorgte die Hose für Belustigung: «Wir haben gesehen, wie vier Clowns aufs Eis kommen» sagten die Schweden. Sie gaben aber zu, dass sie die Hosen auch etwas ablgelenkt hätten. Genutzt hat das schliesslich nichts: die Kanadier verwiesen Norwegen im Finalspiel auf den zweiten Platz. Auffällig war auch die Bekleidung der US-Snowboarder: sie fuhren in verwaschenen Jeans, die aber vor Wasser und Wind schützten. Die Goldmedaille vom Amerikaner Seth Wescott im Bordercross feierten die Marketing-Abteilungen von Gore Tex und Burton – sie haben die wasserdichte Jeans gemeinsam entwickelt.

Loudmouth-Hosen
Die auffälligen Golf-Hosen in Punkt-, Pied-de-Poule- und Raute-Muster. (Bild: Loudmouth Golf)

Lista Office Design Award zum Zweiten

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Gesucht ist die schönste Blechidee. Zum zweiten Mal schreibt Lista Office den Design Award aus und sucht unter dem Motto «Alles Blech» Objektideen, die den Werkstoff Blech in taugliche kleine Helfer für den Arbeitsalltag im Büro, zu Hause oder unterwegs verwandeln. Mitmachen dürfen angehende Designerinnen und Designer in Ausbildung oder solche, die ihr Diplom 2004 oder später gemacht haben.
Mitmachen kann sich lohnen, wie der erste Preis des Lista Office Design Award 08 zeigte: das Rollmöbel Max ist inzwischen im Produktsortiment aufgenommen und zum für CHF 265.– in sämtlichen Lista Office Niederlassungen zu haben. Zugleich Hocker und Kleinregal bietet das Rollmöble viel Ablagefläche mit Knick für aufgeschlagenen Ordner, ist aus Stahlblech, einbrennlackiert und in 19 Farben erhältlich.

Fussball-Fantrikots: Teuer und lumpig

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Trikots im Test
Die Fantrikots der Super-League-Mannschaften im Test. (Bild: www.sf.tv)

Gestern Abend testete «Kassensturz» die Original-Fantrikots der zehn Super-League-Teams. Wie gut meisterten die Trikots mehrere Waschgänge? Farbe und Form der Leibchen waren meist in Ordnung, die Aufdrucke der Sponsoren aber litten. Da sich die Haltbarkeit eines Textildruckes je nach verwendeter Farbe und Drucktechnik massiv unterscheidet, sieht die Tabelle plötzlich ungewohnt aus: auf dem zweitletzten Platz das Adidas-Shirt von Luzern, dessen Schulterstreifen bereits nach drei Waschgängen verkleben. Tabellenführer? Der FC Zürich. Einzig die Rangierung der Young Boys erinnert an die aktuelle Meisterschaft.

Tabelle
Diese Tabelle führt der FC Zürich mit grossem Vorsprung an: Note 5,8. (Bild: www.sf.tv)

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