Agglomeration im Blick

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Wie sieht Agglomeration aus und wie entwickelt sie sich? Fragen nicht nur für Raumplaner und Politiker, sondern auch für Schülerinnen und Schüler, die in der Agglomeration aufwachsen (und vielleicht mal Planer oder Politiker werden). Der Workshop «Agglomeration im Blick - Eine Exkursion mit der Kamera» will das Auge für die Umgebung schärfen. Er richtet sich an Schulklassen, die mit der Digitalkamera in der Hand am Beispiel Wetzikon erfahren, wie sich ein Ort laufend verändert, entsprechend den Bedürfnissen der Menschen, die dort leben und arbeiten.

«Agglomeration im Blick» ist eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Projekt «S5-Stadt. Die Agglomeration im Zentrum» des ETH Wohnforums. Anmelden kann man sich bei der Kulturdetektive GmbH.

Seebach oder Seefeld? Wer soll wo wohnen?

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Der Zuzug zahlungskräftiger Einwohner führt in der Stadt Zürich offenbar zu einem Verdrängungswettbewerb auf dem Wohnungsmarkt. Innerstädtische Quartiere und Liegenschaften werden aufgewertet, Immobilienpreise und Mieten steigen. Weniger zahlungskräftige Einwohner müssen in peripherere Quartiere umziehen, der Ruf nach Lenkungsmassnahmen für den Mietwohnungsmarkt wird lauter. Gibt es überhaupt erprobte und funktionierende Lenkungsmassnahmen und machen solche Massnahmen Sinn? Welche Folgen ziehen sie nach sich? Warum kollabiert der Markt ohne Lenkung anscheinend trotzdem nicht? Welche Kriterien steuern eigentlich den Wohnungsmarkt?

‹18.15 - Gespräche zur Bauökonomie› geht diesen Fragen nach – wie immer in einer spannenden Diskussionsrunde unter der Leitung von Michael Hauser. Es diskutieren Kaspar Fierz, Bauökonom, Andreas Hofer, Architekt und Vorstand des Dachverbandes der Wohnbaugenossenschaften Zürich, sowie Christina Schumacher, Dozentin für Soziologie an der ETH Zürich.

Wann: Donnerstag, 25. März, 18.15 Uhr (Apéro ab 17.45 Uhr)
Wo: Diesmal im Restaurant EscherWyss, Hardstrasse 305, Zürich. Der Zugang ist ausgeschildert.

Anmeldungen und weitere Informationen: www.fmb-ssg.ch

Ein-Blick: Ringiers Newsroom

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Ringiers Newsroom
Ringier hat sein Pressehaus umgekrempelt, um den Newsroom zu schaffen. Deutet das helle Licht auf helle Köpfe hin, die hier bald arbeiten werden?

Am 7. März will Ringier seinen integrierten Newsroom in Betrieb nehmen. Darin sind die Redaktionen von Blick, Sonntags-Blick, Blick am Abend, Blick.ch und Cash vereint. Seit letztem Sommer entstand zwischen zwei Gebäudetrakten des Ringier-Pressehauses an der Dufourstrasse in Zürich ein Brückenbauwerk. Nun steht - mit Ausnahme der Technik - der Raum bereit. Hell erleuchtet und jungfräulich wie nie wieder. Blog zur Newsroombaustelle

Vancouver 2010

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Heute beginnen sie, die Olympischen Winterspiele in Vancouver. Übertragen werden sie wie immer von Fernsehanstalten. Damit die Bilder auch bei uns gut ankommen, haben die Fernsehstationen kaum einen Aufwand gescheut und Studios vor Ort aufgebaut. ARD und ZDF betreiben zwei gemeinsame Studios, eines in Vancouver und eines in Whistler. Die Setdesigns wurden von Formpol gestaltet. Dass die Bilder von drüben besonder scharf kommen, dafür sorgt die Technik: erstmals komplett im HD- (High Definition) Format und mit Dolby 5.1-Ton gesendet.

Einschlägig werben

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In Lettland werben die Agenturen bewusstseinserweiternd, berichtet «brand eins» in der aktuellen Ausgabe. Ein Beispiel dafür ist der gefälschte Meteoreinschlag, über den die Medien soeben berichten: der lettische Mobilanbieter «Tele 2» hat den Einschlag fingiert.

Meteor
Dieses Video zeigt den angeblichen Meteoreinschlag.

Die Werber aus obigem Artikel stecken allerdings nicht dahinter. Zumindest nicht direkt. «Ich habe auch aus den Medien davon erfahren», sagt Andris Eglajs der die Berliner Zweigstelle der Agentur Mooz leitet. Ihr Creative Director habe die Telefongesellschaft aber extern beraten. Was haben Meteoriten und Mobilfunk miteinander gemein? Darüber ist sich Andris Eglajs auch noch nicht im Klaren. «Der Einschlag ist wohl erst der Beginn der Kampagne», vermutet er. Dann sind wir gespannt wie es weitergeht und hoffen das Werbekonzept der Letten wird nicht allzu realistisch.

Warum Andreas Caminada kocht

[Sonstiges]

Caminada
Andreas Caminada erklärt den Gastro-Journalisten, wie er Gemüse exakt würfelt.

«Unser Nachbar war ein V-Zug-Monteur» erinnert sich Andreas Caminada an seine erste Begegnung mit dem Gerätehersteller. Heute arbeitet der ausgezeichnete Koch selbst mit den Zugern zusammen. Diese Woche hat er mit ihnen «Lifestyle by Zug» präsentiert, eine interaktive Plattform, die Geschichten aus dem Leben Schweizer Spitzenköche erzählt – zum Beispiel was Andreas Caminada nie im Leben essen würde. Damit will V-Zug ihre Marke erlebbar machen – und Haute-Cuisine mit ihren Produkten verbinden.

Kitsch oder Kult – die Luzerner und ihr Stadion

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Stierli
Der Präsident Walter Stierli plant...

Während in Zürich eine Task-Force einen neuen Projektierungs-Kredit für das Stadion-Projekt erarbeitet, bauen die Luzerner bereits an ihrer «Swissporarena» – im Februar 2011 soll dort das erste Heimspiel des FC Luzern stattfinden. Die Bauarbeiten haben den Verein inspiriert: für die aktuellen Autogrammkarten posiert der Präsident Walter Stierli als Architekt, Trainer Rolf Fringer übernimmt die Bauleitung und Hakan Yakin greift zum Hammer. Kitsch oder Kult? Die aufgehende Sonne hinter der halb abgerissenen Stehrampe ist grenzwertig, doch eines müssen wir den Luzernern lassen: von Postkartensujets verstehen sie was.

Fringer
...und Trainer Rolf Fringer lässt ausführen. Bilder: Fabrik Studios.

Über Szenografie referieren

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ScenographiesDer Studiengang Szenografie der Zürcher Hochschule der Künste veranstaltet eine Vortragreihe unter dem Titel «Scenographies. Display in Art, Architecture and Design».

Die Reihe ist öffentlich und startet heute mit Iassen Markov, Architekt und Künstler aus Sofia. Weiter präsentieren Christoph Schlingensief und Architekt Francis Kéré im November ihr «Festspielhaus für Afrika» und Regisseur und Ausstellungsmacher Peter Greenaway spricht im Januar über «New Possibilities in Scenography». Das komplette Programm finden Sie hier.

--> Wann: Donnerstag, 15. Oktober
--> Zeit:
19 Uhr
--> Ort: ZHdK Szeno-Studio, Ausstellungsstrasse 100,
8005 Zürich (Eingang im Hof)

Wohnen tut not

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Wohnen tut not 

In Zürich spielt der Wohnungsmarkt verrückt. Vor den Wahlen entdeckt die Politik die Wohnungsnot. Aber was tun die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte konkret? Die Regionalgruppe Stadt Zürich des Mieterinnen- und Mieterverbands veranstaltet am 5. Oktober 2009 dazu eine Führung und ein Podium.

17.30 Uhr, Führung
Treffpunkt: Bahnhofs-Kiosk, Bahnhof Zürich-Oerlikon.
Catherine Rutherfoord (Architektin) und Robert Stolz (Verein «zürifüfzg!») führen durch Leutschenbach in Zürichs Norden, danach Apéro.

19.30 Uhr, Podium / Hearing
Treffpunkt: Bürohaus Amstein + Walthert, Andreasstrasse 11, 8050 Zürich.
Tram 10 und 14 bis «Bahnhof Oerlikon Ost».
Richard Wolff (Stadtforscher) und Ivo Bösch (Redaktor Hochparterre) befragen Jacqueline Badran (SP), Daniel Leupi (Grüne) und Niklaus Scherr (Alternative Liste).

Schlafen als Protest

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Immer öfter werden in Zürich ganze Siedlungen leergekündigt, günstige Wohnungen sind zunehmend Mangelware. Im «Schlafzimmer» auf der Rathausbrücke protestierten letzten Mittwoch Mitglieder und Sympathisanten der unabhängigen Plattform Stadtlabor gegen Profitmaximierung auf Kosten von MieterInnen und forderten von der Stadt Zürich konkrete Massnahmen gegen die Mietzinsnot. «Finden wir keine bezahlbare Wohnung, schlafen wir halt vor dem Rathaus.» Mehr als 150 Personen – einige sprechen von 400 Teilnehmenden – nahmen an der Schlafdemo teil. Viele kamen mit Wohnungsgeständen oder im Pyjama.

Schlafdemo auf der Zürcher Rathausbrücke
Schlafdemo auf der Zürcher Rathausbrücke (Bild: Luc-François Georgi)

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