|  2010-03-10 
«Die Stadt als Schrotthaufen: Brauchen wir nicht ernsthaftere Modelle der Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt?» So fragt die provokante Zeile unter dem provokanten Bild, dass uns kürzlich erreichte. Es schmückt die Einladung zur «Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt», die das Deutsche Institut für Stadtbaukunst in Düsseldorf abhält. Dieses Institut der TU Dortmund widmet sich in eigenen, herrlich anachronistischen Worten «der Erforschung und Lehre der Kunst des Städtebaus». Von Prof. Christoph Mäckler und Prof. Dr. Wolfgang Sonne organisiert, sprechen dort morgen und übermorgen viele viele Baudezernenten, Landesdenkmalpfleger, Wissenschaftler sowie «die wichtigsten Architekturkritiker weitgehend aller deutschen Feuilletons» über – eben: die Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt in Deutschland. Gern wären wir dabei. Allein um das Bild einmal in Saalbreite zu sehen. Weitere Infos hier.
Von Jakob Gantenbein @ 09:55 Hochparterre.Bücher geht es gut. Die Buchhandlung an der Gasometerstrasse in Zürich ist munter, die Geschäfte laufen so, dass die Buchhändler Hanspeter Vogt und Esther Kirianoff und die Verwaltungsräte Loderer und Gantenbein an der 2. Generalversammlung zufrieden sagen konnten: «Es gibt uns noch und immer mehr». Eine fast ausgeglichene Rechnung, Investitionen in die Website, über die alle Bücher auch elektrisch zu haben sind, und ein neues Schaufenster werden im Jahresbericht ebenso erläutert wie die Krise, die die Buchkäufer und -leserinnen offenbar etwas gehemmt hat, ihre Bibliotheken auszubauen. Und auch die Verleger waren zurückhaltend, denn, so Hanspeter Vogt, «2009 gab es etliche schöne Bücher, aber es fehlten die Bestseller.» Die Hochparterre.Bücher AG steigt nun ins dritte Jahr; Verwaltungsrat und Geschäftsleitung stiessen darauf mit einem Pinot Blanc von Andrea Davaz aus Fläsch an und assen Hackbraten und Kartoffelstock mit Seeli im empfehlenswerten Restaurant «Eglihof» an der Eglistrasse in Zürich.

Hanspeter Vogt und Esther Kirinaoff – sie sind Hochparterre.Bücher und schauen zufrieden mit Hackbraten, Kartoffelstock und Fläscher Wein im Körper und dem Wissen: Unser Laden läuft.
2010-03-08
Von Lilia Glanzmann @ 10:11 
Baustelle Letzigrund: die Luzerner Fans verfolgten das Spiel mit gelben Schutzhelmen.
Die freie Sicht könne «je nach Platz beeinträchtigt» sein, beschwichtigte der FC Zürich im Vorfeld auf seiner Homepage. Gestern Nachmittag im Letzigrund: Bei sibirischer Kälte erinnerten die massigen Stützpfeiler an russisches Raketenmaterial und beeinträchtigen die Sicht aufs Feld massiv. Da sich nur 7700 Zuschauer ins eisige Stadion wagten, konnten die Besucher für einen besseren Blick problemlos den Platz wechseln – bei einem Spiel mit über 10 000 Zuschauern wird die Unzufriedenheit grösser sein. Amüsant die Idee der rund 500 Luzerner Fans: sie verfolgten das Spiel auf der Baustelle Letzigrund mit gelben Helmen.
2010-03-04 
Der Architekt als leitender Bergführer der Seilschaft mit Ingenieuren und Planern?
«Erfolgreiche Seilschaften. Gemeinsam Ziele erreichen» - unter diesem Titel lädt der Berner Liftbauer Emch Architekten und Planer am 18. und 19. März 2010 zu einer Fachtagung in seine Produktionshallen nach Bern ein. «Die Anforderungen an Bauprojekte werden zunehmend komplex, die Arbeit für die Projektbeteiligten immer anspruchsvoller. Das funktionierende Zusammenspiel der Fachleute aus Architektur, Ingenieurwesen und Planung gewinnt als Erfolgsfaktor an Bedeutung», schreibt Emch in der Einladung und folgert daraus die Fragen, um die sich das zweitägige Programm dreht: «Was bedeutet gute Zusammenarbeit? Welche Rolle hat der Architekt? Ist er noch immer der leitende Bergführer innerhalb dieser Seilschaft? Welche Rolle spielt dieses erfolgreiche Zusammenspiel im internationalen Wettbewerb, bei internationalen Projekten?»
Verschiedene Vorträge und ein Podiumsgespräch suchen nach Antworten. Unter anderem spricht Hanspeter Bürgi (BSR-Architekten Bern) über «Nachhaltige Architektur in der UNESCO-Altstadt Bern», und Daniel Moll von Erne Holzbau erklärt anhand eines Fassaden-Sanierungsprojekts, was «Lean Construction» ist. Auf dem Podium sitzen der Architekt Max Dudler, die Architektin Gundula Zach (Zach + Zünd Zürich) und Alec von Graffenried (Nationalrat und Direktor für Nachhaltigkeit bei Losinger). Danach kann fleissig genetworkt, getrunken und gespiesen werden. «Hochparterre Schweiz» wird vor Ort sein und Referentinnen und Besucher fragen, was ihrer Meinung nach eine erfolgreiche Seilschaft ausmacht. Den Video mit den Anworten sehen Sie am 19. März auf diesem Kanal.
--> Das Programm der Tagung kann hier als PDF-Datei herunter geladen werden.
--> Alle Infos und die Anmeldung finden sich auch auf der Webseite der Firma Emch.
--> Direkt anmelden kann man sich auch hier.
2010-03-02
Von Roderick Hönig @ 08:44 Auf dem unteren Bahnhofplatz in Baden können Kunstinteressierte vom Donnerstag 4. bis Sonntag 14. März jeweils nach Einbruch der Dunkelheit eine Begegnung der lichten Art machen: «F-12», die Lichtskulptur des Schweizer Künstlers Stefan Baltensperger, fordert zur Teilnahme auf. Nähert man sich dem Werk, reagiert sie darauf und setzt damit sich selbst, die städtische Umgebung und die Betrachter in Beziehung zueinander – ein Spiel mit Bewegung und Licht.
2010-03-01 
Predigt vor dem Kongresshaus: Benedikt Loderer mit gut 100 Stadtwanderungs-Lehrlingen.
Am Samstag hatte Benedikt Loderer zur Stadtwanderung in Biel gerufen und gegen 100 Leute kamen. Eineinhalb Stunden führte Loderer zackig vom Kongresshaus über den Zentralplatz und den Bahnhof zum See, wo Suppe und Brot warteten. Statt ein Fähnlein zu schwingen, buckelte Loderer einen Stuhl, auf den er sich jeweils stelle, um besser gehört und gesehen zu werden. Sein Gefolge lernte städtebauliche Moden zu unterscheiden und Grundsätzliches wie: «Die Bieler Architekturszene hält national mit - damit das so bleibt, muss die Architekturabteilung der Fachhochschule hierher zurückkehren.»
Ob der Fulminanz seiner Reden mag manche und mancher im Gefolge gedacht haben, an Loderer sei ein Pfarrer verloren gegangen. Zeit für eine Zweitkarriere wäre bald – in zwei Wochen lässt sich Benedikt Loderer pensionieren.
So erschienen: Sonderheft «Eine Stadt bricht auf - Wie Biel sich am eigenen Schopf auf dem Sumpf zieht». Hier bestellen. 2010-02-23 
Auf neuem Postament: der Arbeiter und die Kolchosbäuerin. Im Hintergrund der sowjetische Pavillon der Weltausstellung von 1967 in Montreal (Fotos: Werner Huber)
Bei diesem Besuch nutzte ich die Gelegenheit, wieder einmal zwei «alte Bekannte» zu besuchen: die Skulptur «Arbeiter und Kolchosbäuerin» und die Apotheke Nr. 375. «Rabotschi i Kolchosniza», das optimistisch in die Zukunft schreitende Paar war der Blickfang des sowjetischen Pavillons an der Weltausstellung von 1937 in Paris. Dieser stand in Konkurrenz zum reichsdeutschen Pavillon gleich gegenüber. Dass sich Architekt Boris Iofan weigerte, den Sockel der Skulptur zu erhöhen, so dass der Pavillon der UdSSR höher als jener des Deutschen Reiches geworden wäre, kostete ihm die offizielle Autorenschaft am sowjetischen Pavillon. Fortan wurde die Bildhauerin Wera Muchina als alleinige Urheberin genannt. Die Skulpturengruppe spielte eine zentrale Rolle in der sowjetischen Ikonografie, und sie war auch das Erkennungszeichen des staatlichen Filmproduzenten Mosfilm.
Während Jahrzehnten standen der Arbeiter und die Kolchosbäuerin auf einem niedrigen Sockel unweit der Ausstellung der Errungenschaften der volkswirtschaftlichen Errungenschaften der UdSSR (WDNCh). 2003 wurde die Figurengruppe demontiert; sie sollte als Teil eines neuen Ausstellungskomplexes wieder errichtet werden. Daraus wurde nichts. Dafür erhielten die beiden einen neuen, höheren Sockel, der sich in etwa am Pariser Vorbild anlehnt. Diese Operation ist gelungen: «Rabotschi i Kolchosniza» sind heute viel imposanter, als früher. Unverständlich ist jedoch, weshalb der Sockel mit einem Pixelmuster aus unterschiedlichen Marmorarten verkleidet wurde. «Schtoby krasiwo bylo - damit es schön aussieht», mögen sich die Planer gedacht haben.

Die Apotheke Nr. 375 in Orechowo-Borisowo hat schon bessere Zeiten erlebt.
Weniger erfreulich war der Besuch der Apotheke Nr. 375 in Orechowo-Borisowo im Süden Moskau. Architekt Ewgenij Ass errichtete den kleinen Bau 1977, zu einer Zeit, als das sowjetische Bauwesen fast ausschliesslich vom Plattenbau beherrscht war. Ein grosses rotes Kreuz erklärte das Gebäude von selbst und weckte Erinnerungen an Werke der Zwanzigerjahre. Noch bei meinem letzen Besuch im Sommer 1994 war die Apotheke im ursprünglichen Zustand erhalten, wenn auch etwas vernachlässigt. Heute bietet sie ein trauriges Bild: die obere Hälfte des Kreuzes wurde mit billigen Paneelen verkleidet, und die dessen Arme ziehen sich als breite Krempen rund ums Haus. Und auf Besserung darf man wohl kaum hoffen - wen interessiert schon eine Apotheke in Orechowo-Borisowo?
-> Tagebuch aus Moskau (1): Petrus' Rache
-> Tagebuch aus Moskau (2): Sonntagsfahrt
-> Tagebuch aus Moskau (3): Exkursion im Untergrund
-> Alles über Moskau: «Moskau - Metropole im Wandel» 2010-02-22 
Die Station «Wolokolamskaja» führt die Architekturtradition der Moskauer Metro fort.
Nachdem mit 63 Zentimetern Neuschnee der Allzeitrekord von 1966 gebrochen wurde, war heute der ideale Tag für die Erkundung des Moskauer Untergrunds. Drei neue Stationen nahm die Moskauer Metro kurz vor Jahresende in Betrieb: «Mjakinino», «Wolokolamskaja» und «Mitino», alle am nordwestlichen Ende der dunkelblauen Linie. Die Moskauer Metro ist bekanntlich nicht nur das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel der Stadt, sondern auch eine erstklassige Sehenswürdigkeit. In erster Linie gilt das für die Stationen der Dreissiger- bis Fünfzigerjahre, als Stalin «Paläste für das Volk» bauen liess.

Doch die Metro führt ihre Architekturtradition fort. Insbesondere «Wolokolamskaja» ist dafür ein Paradebeispiel. Eine dreischiffige Basilika wurde hier in den Untergrund gebaut und mit erstaunlicher Qualität ausgeführt: stilno und zivilno, wie die Russen sagen. Das gilt auch für das Vestibül über der Erde. Wer allerdings ins Freie tritt, findet sich in der Tristesse eines Mikrorajons wieder, und ist geradezu froh um den weissen Schneevorhang, der sich vor die Aussicht schiebt. «Wolokolamskaja» und «Mitino» sind übrigens die ersten Stationen der Metro, die ausserhalb der Stadtgrenzen liegen. Ein Pionier der anderen Art ist «Mjakinino»: Diese Station wurde als erste von einem privaten Investor bezahlt, der damit sein Einkaufs- und Geschäftszentrum an den unterirdischen Puls der Hauptstadt anschloss. In übermässige Kosten hat er sich dabei nicht gestürzt; die mangelnde Qualität ist sogar Stadtgespräch.

Das restaurierte Vestibül der Station «Kurskaja» mit dem Text aus Stalins Hymne.
Zum Abschluss fuhren wir quer durch die Stadt zur Station «Kurskaja». Dort wurde kürzlich das Vestibül von 1950 restauriert. Dabei montierte man auch wieder die Strophe aus der sowjetischen Hymne, die Stalin erwähnt. Menschenrechtler protestierten vergeblich - das sei ein Architekturdenkmal, liessen die Verantwortlichen verlauten. Der Absicht, auch die Stalin-Statue wieder aufzustellen, machte Bürgermeister Jurij Lushkow freilich einen Strich durch die Rechnung.
-> Tagebuch aus Moskau (1): Petrus' Rache
-> Tagebuch aus Moskau (2): Sonntagsfahrt
-> Site der Moskauer Metro: englisch/russisch
2010-02-21 
Die Hauptgasse des «Luxury Village» ist menschenleer. Liegt das an der Krise? Oder einfach am vielen Schnee? Oder an der Uhrzeit am Sonntagmorgen?
Die Ausfallachse Rubljowskoe Schosse und ihre Verlängerung Richtung Westen ist eine der am besten unterhaltenen Strassen der russischen Hauptstadt. Kein Wunder, liegen hier doch die Datschen von Regierungsmitgliedern und zahlreicher Oligarchen. In Barwycha, wenige Kilometer ausserhalb der Stadtgrenzen liegt das «Luxury Village» - ein Ladenzentrum für die oben erwähnte Klientel. Von Chopard bis Gucci, von Prada bis Bentley gibt es hier alles zu kaufen (aktuell: Sonderangebote für die 2009-Modelle von Maserati). Ungewöhnlich ist an der 2006 fertiggestellten Ladenstrasse, dass sie unter freiem Himmel liegt (mit Parking im UG), ungewöhnlich für Moskau ist aber auch die gradlinige Architektur. Das Projekt stammt von Meganom Architekten, die Umgebung, von der zurzeit wenig zu sehen ist, von West 8 Landschaftsarchitekten. Jüngste Zutat ist ein Konzertsaal.
Von hier aus ging es wieder Richtung Zentrum (Danke an meinen schneeerprobten Chauffeur Daniil!), wo wir po gorodu guljaly, durch die Stadt spazierten - vom Kreml bis zum Bjelorusskij Woksal, dem weissrussischen Bahnhof. Hier wurde Ende 2009 das Büro- und Geschäftszentrum Bjelaya Ploschtschad, der Weisse Platz, eröffnet. Das Projekt stammt vom Moskauer Architekturbüro ABD Architects und dem polnischen Büro APA Wojciechowski.

«Bjelaja Ploschtschad» heisst das jüngste Büro- und Geschäftszentrum der russischen Hauptstadt. Dass wir uns in Moskau befinden, merkt man fast nur an den zaghaft über den Streifen schreitenden Fussgängern auf den Verkehrsschildern.
«Nichts Besonderes», sagt, wer mit Schweizer Augen auf den Komplex blickt. «Doch allerhand», findet, wer diese Überbauung mit dem vergleicht, was hier sonst in den letzten Jahren entstanden ist. Für Moskau speziell sind die hohe Dichte, die schnörkellose Architektur, die recht präzise Ausführung und vor allem: Es gibt öffentliche Wegverbindungen, die von Läden gesäumt sind - und wo nicht sogleich ein Ochranik, ein Wachmann, kommt, um einen vom Fotografieren abzuhalten (wie beispielsweise im Luxury Village).
Ansonsten hat auch heute das Wetter die Schlagzeilen bestimmt. «Sneshnyj Apokalipsis» war die Schlagzeile des Fernsehsenders NTW. Na ja, als Schneeapokalipse erlebte ich das nicht. Aber die Zahlen die ein anderer Kanal nannte, sind doch eindrücklich: Innerhalb von 24 Stunden schafften die städtischen Dienste die Rekordmenge von fast 400'000 Kubikmeter Schnee von den Strassen. 12'000 Räumgeräte und 8000 Muldenkipper waren im Einsatz.
-> Tagebuch aus Moskau (1): Petrus' Rache
2010-02-20 
Aus der Innenstadt - hier der Nishnyj Kislowskij Pereulok - werden die Schneemassen abgeführt. Was hier liegt, ist bloss der Schnee der letzten paar Tage.
Er lasse die Wolken vor der Stadt «impfen», damit sich diese ihrer Schneelast ausserhalb der Stadtgrenzen entledigen! Das verkündete der Moskauer Bürgermeister Jurij Lushkow im letzten Herbst vollmundig. Bei hohen Feiertagen hat sich diese Methode im Sommer zwar schon öfters bewährt, aber sie ist nicht nur teuer, sondern auch nicht gerade umweltfreundlich. Der Sturm der Entrüstung in Moskau war gross. Das tägliche Verkehrschaos auf den Strassen, das bei Schneefall noch chaotischer wird, mag zwar niemand. Aber alle träumen von den Wintern «wie früher», als es noch Schnee gab und nicht nur braunen schmierigen Pflotsch (uns geht's ja genauso). Keine Freude hatten die Bewohnerinnen und Bewohner der Moskowskaja Oblast, des Moskauer Gebiets: Weshalb sollten sie die Schneelast tragen?
Bürgermeister Lushkow glaubte, er könne Millionen von Rubel sparen. Doch Petrus machte einen dicken Strich durch diese Rechnung: Er bescherte der russischen Hauptstadt einen Winter, wie es ihn seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat. Der Schnee fiel schon früh im Winter en masse, und auch in diesen Tagen beherrscht der Metel, der Schneesturm, die Wetterprognosen. Mannshohe Schneehaufen trennen vielerorts die Strassen vom Trottoir, und in der Innenstadt sind die Schneeräumungsequipen im Dauereinsatz. Gejammert wird deswegen nicht, schliesslich ist Winter. Und auch Bürgermeister Lushkow braucht sich keine Sorgen zu machen: Das Trottoir um die Merija, das Stadthaus, ist geheizt und dampft leicht im Wintersturm. |