Agglomeration im Blick

[Sonstiges]

 

Wie sieht Agglomeration aus und wie entwickelt sie sich? Fragen nicht nur für Raumplaner und Politiker, sondern auch für Schülerinnen und Schüler, die in der Agglomeration aufwachsen (und vielleicht mal Planer oder Politiker werden). Der Workshop «Agglomeration im Blick - Eine Exkursion mit der Kamera» will das Auge für die Umgebung schärfen. Er richtet sich an Schulklassen, die mit der Digitalkamera in der Hand am Beispiel Wetzikon erfahren, wie sich ein Ort laufend verändert, entsprechend den Bedürfnissen der Menschen, die dort leben und arbeiten.

«Agglomeration im Blick» ist eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Projekt «S5-Stadt. Die Agglomeration im Zentrum» des ETH Wohnforums. Anmelden kann man sich bei der Kulturdetektive GmbH.

«Wir wollen keinen urbanen Siedlungsbrei»

[Presseschau]
Der Aargauer Baudirektor Peter C. Beyeler spricht im «NZZ»-Interview über Raumordnung, interkantonale Zusammenarbeit und Verkehr. «Dass der Aargau ein Synonym für Zersiedelung ist, stimmt so nicht. Zersiedelung ist ein relativer Begriff. Wir sind hier im Schnitt 20 bis 30 Kilometer von den Innenstädten der grossen Zentren entfernt. Wir wollen daher unser Siedlungsgebiet differenziert weiterentwickeln. Gewachsene Orts- oder Quartierstrukturen sollen nicht brachial verändert werden. Bei Verdichtungen müssen Freiräume erhalten bleiben» hält Beyeler fest und fährt fort: «Die Entwicklung stellt hohe Anforderungen, auch unter dem Aspekt, dass an peripheren Lagen zu viele Bauzonen vorhanden sind und an zentralen Standorten zu wenige.» Konkret will Beyeler höhere Qualitätsanforderungen in die kommunalen Bauvorschriften aufnehmen oder über Gestaltugnspläne fordern.

Weitere Meldungen:


- Das neue Landesforstinventar zeigt eine Ausdehnung der Waldfläche trotz verstärkter Nutzung. In einigen Gebieten erscheinen daher Lockerungen beim Schutz der Waldfläche sinnvoll, schreibt die «NZZ».


- Die beiden 33 Meter hohen Wohntürme beim Bahnhof Uster sollten begrünt werden. Weil aber immer wieder Wasser die Fassade hinuntertropfte, werden die rund 1500 Pflanzkörbe an der Brüstung im Sommer entfernt. Mehr in der «NZZ».

- Das Architekturbüro Herzog & de Meuron baut in der Mailänder Innenstadt den neuen Sitz der «Fondazione Feltrinelli Porta Volta», informiert die «NZZ».

- Nach dem Tango-Tram des Schweizer Herstellers Stadler Rail testen die Verkehrsbetriebe Zürich ab Freitag auch ein Combino-Tram von Siemens. «NZZ» und «Tages-Anzeiger» berichten von der Probefahrt.

- Im Vergnügungspark Hochstuckli soll die weltweit längste Hängebrücke für Fussgänger entstehen. Der «Tages-Anzeiger» stellt das Projekt vor.

- «Ich hab Schmetterlinge im Bauch», sagt Indiens «Baulöwe» Ajit Gulabchand, der die Baufirma Karl Steiner AG gekauft hat, im Interview mit dem «Tages-Anzeiger».

- Die Jugendherberge Scuol des Architektenteams Sursass mit Marisa Feuerstein hat sich zu einem Musterbetrieb in Sachen Ökologie entwickelt. Als erste Jugendherberge wurde das Haus mit der Höchstauszeichnung des Steinbock-Labels ausgezeichnet. Die «Südostschweiz» berichtet.

- Am Vortrag der Messe Baselworld öffnete die Firma Hermés die Türen ihres Hauptsitzes in Biel und zeigte, wie sie Uhrenarmbänder herstellt. «24heures» war dabei.

- Die Basler Verkehrsbetriebe nehmen einen neuen Anlauf für Tramhäuschen im Stadtzentrum. Bis anhin scheiterten Projekte am Veto der Stadtbildkommission, berichtet die «Basler Zeitung».

- Ein erweitertes Platzangebot, mehr Komfort, nach wie vor günstige Preise – die Jugendherberge St. Alban zeigt sich mit frischer Architektur von Buchner und Bründler und ökologischem Bewusstsein. Die «BaZ» hat sich umgesehen.