2010-02-25
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Der Richtplan zeigt auf, wie der Kanton Zürich in 25 Jahren aussehen könnte. Neu ist dem Richtplan, der aus einer Karte und einem Text besteht, ein Raumordnungskonzept vorangestellt – eine Gesamtschau der künftigen Entwicklung. «Vereinfacht ausgedrückt will der Kanton die Entwicklung in den Zentren und in durch die S-Bahn gut erschlossenen Regionen forcieren. In ländlichen Gebieten soll die Ausbreitung des Siedlungsgebiets eingedämmt werden», fasst die «NZZ» in der heutigen Ausgabe zusammen. «Es verwundert nicht, dass aus den Agglomerationen Zürich und Winterthur wenig Kritik gegen den Richtplanentwurf ertönt, auch wenn es zahlreiche Gemeinden gibt, die mehr Bauland einzonen möchten, als ihnen der Kanton zugestehen will. Ablehend reagiert vor allem das Zürcher Oberland. Mit der Entlassung von Reservezonen aus dem Siedlungsgebiet, wie verschiedentlich geschehen, werde ihre weitere Entwicklung abgewürgt, monieren betroffene Gemeinden».
Weitere Meldungen:
- «Hightech in den Hochalpen»: Das Architektur-Departement der ETH Zürich hat ein Buch und eine Wanderausstellung zur Monte-Rosa-Hütte gemacht. Am Dienstag hatten beide Vernissage – die «NZZ» war dabei.
- Der brasilianische Meisterarchitekt Oscar Niemeyer schenkte dem süditalienischen Städtchen Ravello seinen Entwurf für das vor kurzem mit viel Pomp eingeweihte Auditorium. «Doch vorerst bleibt die Bühne leer, die Musik spielt anderswo», schreibt die «NZZ».
- Die Grünliberale Partei verlangt, dass der in Dübendorf geplante Wolkenkratzer nur 75 Meter hoch wird. Ein Bericht im «Tages-Anzeiger».
- Rotterdam erfindet sich völlig neu. In einem Kraftakt hat sich die zweitgrösste Stadt Hollands zur Kunst- und Kulturstadt entwickelt. «Und der alte Hafen wandelt sich zum Freiluftlabor für extravagante Architektur», berichtet der «Tages-Anzeiger».
- «80 Prozent der Energie könnte aus der Region kommen». Eine Studie für Emmental und Oberaargau zeigt, was alles möglich wäre. Ein Bericht im «Bund».