Schnell gefüllte Badewanne

[Unaufgefordert zugesandt]

Badewannen, die ihre Benutzung durch seitliche Türen auch für ältere oder behinderte Menschen erleichtern, gibt es schon lange. Nicht gelöst war allerdings das Problem, dass man solcherart in der kalten Wanne sitzt und zuschauen muss, wie sich die Wanne langsam füllt. Jochen Schmiddem war das nicht genug, der Designer (Entschuldigung, die 'Design-Koryphäe', weiss der PR-Text) entwickelte das «Flow Up-System». Dazu braucht es einen  Wassertank, der als Schrank verkleidet hinter oder neben der Wanne steht, sowie ein Heizsystem, das die entsprechende Menge Wasser auf Badetemperatur vorwärmt und speichert. Hat das Badewasser die richtige Temperatur erreicht, gibt ein akustisches Signal Bescheid. Man besteigt die Wanne, schliesst die Tür hinter sich, drückt den Knopf und schwupp wird das Wasser über den Wannenboden in wenigen Sekunden eingelassen. Die zum Patent angemeldete Wanne wird als Sitz- und Badewanne angeboten.

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Soll noch einer sagen, Design brilliere nicht als Problemlösung. Und einigermassen solls natürlich auch noch aussehen.

 

Scuol: Ein Bahnhof für Eilige und solche, die sich Zeit lassen

[Presseschau]

Zwei Vorstellungen von Reisen: der sanierte und erweiterte Bahnhof Scuol (Bild: Maurs Frei Partner Architekten).
Zwei Vorstellungen von Reisen: der sanierte und erweiterte Bahnhof Scuol (Bild: Maurs Frei Partner Architekten).

Die «Südostschweiz» stellt in der heutigen Ausgabe den sanierten und erweiterten Bahnhof in Scuol vor. Das Churer Architekturbüro Maurus Frei Partner hat «Ordnung in das räumliche Wirrwarr» gebracht. «Freis Konzept trägt nicht zuletzt zwei verschiedenen Vorstellungen von Reisen Rechnung: Wer nur schnell von A nach B kommen will, der findet unter dem Betondach alles, was er braucht. Wer sich Zeit nimmt und bewusst reist – auf die altmodische Art gewissermassen –, dem steht das historische Stationsgebäude offen. (...) Auch die Formgebung widerspiegelt die unterschiedlichen Reisephilosophien: Draussen, wo es schnell gehen muss, ist sie zeitgemäss, drinnen historisch», schreibt die «Südostschweiz».

Weitere Meldungen:


- Das Projekt «B-leuchtet» soll dafür sorgen, dass die Stadt Basel nachts besser zu sehen ist. «Der Widerstand der Anwohner und die Suche nach neuen technischen Lösungen führen dazu, dass das Projekt frühestens Ende des kommenden Jahres in die zweite Phase gehen kann», meldet die «Basler Zeitung».

Die «24heures» stellt die Firma Neuco in Prilly VD vor, die für viele Lichtkonzepte in Museen und Gebäuden im Kanton verantwortlich zeichnet.

- «Immer wieder Neues für Frauen, Lieblingsstücke für Männer»: Im «Bund» redet Modedesignerin Anita Moser über ihre unterschiedlichen Schuhkonzepte.

- Die chinesische Boom-Metropole Schanghai wird dieses Jahr Schauplatz der Expo sein, die am 1. Mai beginnt. Schon seit längerem werden Stadt und Bevölkerung  von den Behörden auf Hochglanz getrimmt. «Vieles ist zu schön, um wahr zu sein, manches aber auch echt», schreibt die «NZZ» und bringt dazu einen Artikel über die beiden bekanntesten chinesischen Metropolen Peking und Shanghai, «die seit langem und noch heute ihre Rivalität pflegen».

- In Küsnacht am Zürichsee entscheidet das Volk an der Urne über die Zukunft eines der letzten grossen Rebberge der Gemeinde. Ein Bericht im «Tages-Anzeiger».

- Karrieren in Grün: Der «Tages-Anzeiger» erklärt wie man Jobs im Bereich Nachhaltigkeit findet und zeigt drei erfolgreiche Beispiele.