Zürichs neue Fischerstube

[Presseschau]

Endlich da, die heutige Presseschau - wir entschuldigen uns für die Verspätung.

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Situation 1Fischers Lust 3
Siegerprojekt von Patrick Thurston für den Ersatzneubau der Fischerstube.

Das Restaurant Fischerstube am Zürichhorn ist neben dem Kongresshaus einer der letzten Bauten der Zürcher Landi 1939. Offenbar ist der Bau aber so schlecht zweg, dass er abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden soll. Wie «NZZ» und «Tages-Anzeiger» berichten, führte die Stadt einen selektiven Studienauftrag durch. Die Vorgabe hiess «wesensgleich». Der aus Zürich stammende, aber im Kanton Bern lebende Architekt Patrick Thurston hat die Konkurrenz gewonnen. Auch das Projekt von Meili Peter soll eindrücklich sein, es habe aber auf der funktionalen Seite nicht befriedigt. Der Kommentator der «NZZ» ist mit Thurstons Projekt nicht glücklich, es lehne sich fast sklavisch an den bestehenden Bau an und schenke den wichtigsten Protagonisten, den Gästen, zuwenig Beachtung.
Die Projekte sind vom 28. Januar bis 7. Februar 2010 im Restaurant Fischstube, Bellerivestrasse 160, 8008 Zürich-Riesbach ausgestellt. Mehr: www.stadt-zuerich.ch

Die «NZZ» nimmt die Umfrage zum Grosskanton Jura auseinander. Skepsis: Die Fusion der Waadt mit Genf etwa sei kläglich gescheitert, die Umfrage nicht viel mehr als ein Schachzug der Medien - sie könnten sich als zukunftsgerichtete Akteure positionieren und Schlagzeilen produzieren. Immerhin hielten solche Umfragen die politische Debatte über die Zukunft des Arc jurassien am Kochen.

Der «Bund» berichtet, die Hauptstadtregion nehme Form an. Inzwischen gehören dazu die Kantone Bern, Freiburg, Solothurn, Neuenburg und Wallis. Ziele: Die Region solle mit allen europäische Zentren halbstündlich verbunden sein und auf allen Schulstufen dreisprachig werden (damit sind wohl D, F und E gemeint). Mit der Hauptstadtregion versucht Bern seinen Abstieg hinter die Metropolitanregionen Zürich, Genf und Basel zu bekämpfen. Der Jura ist übrigens nicht dabei, er kocht sein eigenes Süppchen - dazu eben die oben erwähnte Umfrage.

Auch im «Bund»: Die Berner Gemeinde Vechigen will einen Windpark mit drei Turbinen bauen, die 1000 Haushalte versorgen könnten.

Saas im Prättigau: Dudlers Holzhaus

[Fin de Chantier]

Haus Bergfrieden (© Ralph Feiner)
Die schwarz geölte Fassade wird mit der Zeit grauer und heller. Foto: Ralph Feiner

Nach der Legende stand das Chalet auf der Landi. 
Man stellte es danach ins Prättigau, werkelte daran und verkaufte es wieder. Eine Familie verbrachte hier lange die Ferien, bis sie 2003 Max Dudler beauftragte, eine grössere Küche zu planen. Lange suchte er nach dem Passenden. Nun steht neben dem Chalet ein Holzhaus, das erste Dudlers, nur mit einem gläsernen Gang verbunden. Die drei 33 Quadratmeter grossen Geschosse des Elementbaus sind einzig mit einem Lift verbunden, doch sie sind alle von aussen betretbar. Die Treppe ins Obergeschoss ist zwar unter Dach und hinter Fassade, aber nicht hinter Glas. Sie zählt nicht zur Ausnutzung. Mit diesem Trick kann ein Gast das Obergeschoss separat benutzen. Der Architekt entschied sich für das Bild des Strickbaus, für dessen «Abstraktion», sagt Projektleiterin Nicole Gamisch. Die schwarz geölte Fassade ist präzis entworfen und gebaut. Unerwartet dagegen sind die weissen Zimmer mit den hohen Fenstern. Ein seltsames Raumgefühl ergreift den Besucher. Text: Ivo Bösch

Haus Bergfrieden, 2009
Saas im Prättigau GR
> Architektur: Max Dudler Architekten, Zürich; Daniel Hövels, Nicole Gamisch
> Bauleitung: Renato Florineth, Domat/Ems
> Holzbau: Gebrüder Möhr, Maienfeld

Elbphilharmonie in Hamburg: Lieferten Herzog & de Meuron ihre Pläne zu spät?

[Presseschau]

Eröffnung erst 2013: Wer ist schuld an den Verzögerungen beim Bau der Elbphilharmonie in Hamburg (Bild: hamburg.de)
Eröffnung erst 2013: Wer ist schuld an den Verzögerungen beim Bau der Elbphilharmonie in Hamburg? (Bild: hamburg.de)

Die Elbphilharmonie in Hamburg wird teurer und teurer – und womöglich noch einmal später fertig als geplant, berichtet die «Basler Zeitung» heute. Der Grund für die Verschiebung sei laut dem verantwortlichen Bauunternehmen Hochtief «die verspätete Zulieferung konkretisierter Baupläne durch Herzog & de Meuron.» Hochtief erklärt gegen über der «BaZ», es fehlten wesentliche Details der Architektenplanung, zum Beispiel für den Grossen Konzertsaal. «Wie sehen die Lüftungsschächte aus, wie breit sind die?» fragt der Sprecher des Unternehmens. Es bleibe der Hochtief gar nichst anderes übrig, als Detailmängel in der Generalplanung [von Herzog & de Meuron] zu benennen, andernfalls «laufe die Pumpe leer: kein Plan, kein Bau». Die Architekten dementierten die Vorwürfe umgehend. In Hamburg steht Hochtief nach den neuerlichen Komplikationen in der Kritik. «Hochtief ist für mich eine bösartige Heuschrecke, und ich sehe keinen Anhaltspunkt, diesem Baukonzern auch nur eine Silbe zu glauben.» Für heute hat das Unternehmen eine Pressekonferenz angekündigt, in der es die Vorwürfe gegen die Architekten erläutern will.

Weitere Meldungen:


- «Der Veloverkehr hat Priorität» sagt der Basler Verkehrsdirektor im Interview mit der «Basler Zeitung».

- Ebenfalls in der «Basler Zeitung»: Gesucht wird die Geschichte der Basler Industrie: Das Basler Stadtbuch stellt die Frage nach einem Chemiemuseum.

- Das Hochhaus «Escher-Terrassen» im Zürcher Kreis 5 ist an den Auflagen in der Baubewilligung gescheitert, vermeldet die «NZZ». Jetzt hat die Bauherrin Allreal ein völlig überarbeitetes Projekt vorgelegt – und mittlerweile drei Jahre und 2,5 Millionen Franken verloren.

- Die vorberatende Kommission des Ständerats nimmt sich des Zweitwohnungsbaus an. Offen ist, ob sie dabei konkreter wird als der Nationalrat. Ein Vorschlag zielt auf die Reduktion der Neubauten um zwei Drittel, weiss die «NZZ».
 
- Nochmals die «NZZ»: Die geplante Aufhebung der letzten Gratisparkplätze in den Städten sorgt für heftige Diskussionen.

- Im Alterthümer-Magazin stellen die Denkmalpfleger von Stadt und Kanton Zürich ihre besten Stücke aus. Der «Tages-Anzeiger» stellt das «kurioseste Museum von Zürich» vor.

- «70 Millionen gegen die Wohnungsnot»: Mit einem Massnahmenpaket und viel Geld will der Gemeinderat die Verteuerung des Wohnraums verhindern. FDP und SVP leisteten vergeblich Widerstand, meldet der «Tages-Anzeiger».

- Oberhalb des Walliser Weilers Les Giettes steht ein ungewöhnliches Hotel. Statt im Zimmer schläft man dort im Hightech-Zelt. Der «Tagi» war zu Besuch.

- «Baugesuche werden künftig schneller behandelt werden». Der Kommissionspräsident und der kantonale Bauplaner sind mit der ersten Lesung des Glarner Bau- und Raumplanungsgesetzes zufrieden, berichtet die «Südostschweiz».

- Und natürlich auf allen Kanälen: das iPad von Apple ist Schreibmaschine, Internet-Terminal, E-Book-Reader, Spielkonsole, Musikwiedergabegerät und TV-Apparat in einem und will eine neue Kategorie zwischen Smartphone und Laptop schaffen.

Einladung zur Diskussion: «SBB - Areale vergolden oder Städte formen?»

[Raumplanung]

Foto: Susanne Stauss, Theres Jörger

In den Städten sind  die SBB-Areale die letzten Filet-Stücke: gross, zentral und saftig. Die SBB Immobilien verdienen mit ihrem Grund und Boden jährlich 300 Millionen Franken. Kritik wird laut: Die Projekte seien nur auf Rendite getrimmt.

Auf dem Podium
Corine Mauch, Stadtpräsidentin Zürich
Hans Werder, Generalsekretär Uvek
Josef Lang, Nationalrat
Urs Schlegel, Leiter SBB Immobilien
Moderation: Richard Wolff, Urbanist, Inura Zürich Institut

--> Datum: Montag, 1. Februar 2010, 19.30 Uhr, anschliessend Apéro um 21.30 Uhr
--> Ort: Ausstellungsraum in der Sihlpost, 1. Stock, Kasernenstrasse 95, Zürich (mit Aussicht auf die Baustelle der Europaallee) Lesen Sie zum selben Thema auch die Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe von Hochparterre. Sie können das Heft hier bestellen

Denkmalpflege neu berichtet

[Bücher]
Für die einen ist sie die Hüterin des baulichen Erbes, für die anderen die Verhinderin von Neuem: die Denkmalpflege. Seit drei Jahren ist Jean-Daniel Gross Denkmalpfleger der Stadt Bern, und er hat sich für das Neue entschieden – beim Vierjahresbericht der Denkmalpflege. Dieser ist nicht mehr eine Sondernummer der Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde, sondern ein eigenständiges Buch. Quartierweise gegliedert stellt es die Objekte vor, an denen die Denkmalpfleger zwischen 2005 und 2008 tätig waren. Der Rahmen ist bei allen Objekten der gleiche: Ein Auftakt mit Schwarz-Weiss-Bildern und ein Erläuterungstext. Das Gestaltungskonzept des Ateliers für visuelle Kommunikation an der Hochschule der Künste Bern ist zurückhaltend mit wenigen orange-roten Akzenten. Das macht das Buch als Nachschlagewerk über die aktuelle Zeit hinaus gültig. Als Architekt bedauert man es jedoch, dass es praktisch keine Pläne gibt, und dass die an den Umbauarbeiten Beteiligten bloss als Fussnoten aufgeführt sind. Stark wirkt die farbige Bildstrecke zum Abschluss, die einen noch unmittelbarer an die Berner Architekturperlen heranführt.

Denkmalpflege in der Stadt Bern: Vierjahresbericht 2005–2008. Jean-Daniel Gross (Hrsg.), Stämpfli Verlag, Bern 2009, CHF 39.–

Zürichs doppelte Stadionfrage zum Zweiten

[Presseschau]
«Zürich bemüht sich seit gut 12 Jahren intensiv um neue Stadien – mit eher mageren Ergebnis», schreibt die «NZZ» heute: «Das schöne neue Letzigrundstadion eignet sich schlecht für den Fussball, und das renovierte Hallenstadion ist zu oft für anderes als ZSC-Spiele reserviert». Der Artikel führt die gescheiterten Projekte auf: das Kombi-Stadion von MDC (1999), das Fünfeck von Meili/Peter (2002) und die Idee der Duplex-Arena (2007). Ein «neues Stadion-Zeitalter» in Zürich sieht der «Tages-Anzeiger» kommen. Er stellt die «wichtigsten Fragen zur geplanten neuen Eishockeyarena in Altstetten, zum langwierigen Fussballstadion-Projekt im Hardturm – und gibt Antworten». So zum Beispiel auf die Frage «Was kostet das Stadion?»: «Der Umbau der PostFinance-Arena kostete über 100 Millionen Franken, das Hallenstadion wurde für 147 Mio. erneuert. Ein Neubau ist billiger: Basel baute eine Halle mit 6500 Plätzen für 25 Mio. (...) Ein realistischer Rahmen des geplanten Neubaus in Altstetten für 10 000 bis 12 000 Besucher liegt bei 50 bis 80 Mio. Franken».

Weitere Meldungen:


- Ein weiterer Schritt zum Durchgangsbahnhof Zürich: Am nächsten Montag beginnen laut «NZZ» bei den Geleisen auf der Westseite des Hauptbahnhofs die Arbeiten für die Erstellung der Zufahrtsrampe zum neuen unterirdischen Bahnhof Löwenstrasse.

- Ebenfalls in der «NZZ»: Die Ergebnisse der ersten Bohrung für das Geothermieprojekt im Zürcher Triemli-Quartier deuten darauf hin, dass Wasser nicht in genügend hoher Temperatur und Menge vorhanden ist, um es für die Wärmeerzeugung einsetzen zu können.

- Verschmelzung von Tradition und Moderne: Die «NZZ» berichtet von der Ausstellung über Martin Elsaesser im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main.

- Die schwimmende Stadt: Ein alter Traum, wie in Schriftsteller und Architekten seit dem 19. Jahrhundert immer wieder heraufbeschworen, und eine neue Strategie gegen steigende Meerespiegel. Zwei Artikel in der «NZZ».

- Und nochmals aus der «NZZ»: Die schwedische Automarke Saab wird mit einem Milliardenkredit der Europäischen Investitionsbank an Spyker Cars verkauft.

- Heute Abend diskutiert der Zürcher Gemeinderat über die Wohnungsnot. Die Linke fordert Umverteilung, die Rechte setzt auf Ausbau. Ein Bericht im «Tages-Anzeiger».

Zürichs doppelte Stadionfrage

[Presseschau]
Zwei Stadionprojekte in der Stadt Zürich geben heute zu reden: Zum einen will der Zürcher Schlittschuh Club «ZSC Lions» in Altstetten ein neues, reines Eisstadion bauen. Der «Tages-Anzeiger» bringt die Frage um den Standort und die Mantelnutzung auf die Titelseite und warnt vor einer «Billiglösung». Die Besitzer der Familiengärten, die dem Stadion weichen sollen, kündigen ebenfalls im «Tages-Anzeiger» bereits Widerstand an. Zum andern gab Stadträtin Kathrin Martelli gestern Auskunft über das geplante neue Fussballstadion Hardturm. Sie gab dabei «einen Einblick in einen Prozess, der ins Stocken geraten ist», wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Auf Ende Jahr hätte die «Taskforce Stadion Zürich» ihre Machbarkeitsprüfung vorlegen sollen. Das tat sie, muss nun allerdings bis Ende März nochmals über die Bücher. Weil die Fussballarena zu teuer kommt, statt der veranschlagten 100 bis 120 runde 170 Millionen Franken. Dies vor allem, weil die Arena aus Rücksicht aufs Quartier nicht höher als 25 Meter hoch werden soll, wegen des Grundwasserspiegels aber nicht allzu tief gebaut werden kann, schreibt der «Tagi».

Weitere Meldungen:


- Lukrative Eigentumswohnungen sollen Hotels wiederbeleben, vermeldet der «Tages-Anzeiger». Viele Bündner Hotels sind in die Jahre gekommen und suchen das Geld für Sanierungen mit neuen Ideen. Der Artikel greift die Beispiele  Hotel Eden in Arosa, Waldhaus in Flims und Rockresort in Laax auf. (Hochparterre hat zum Thema «Tourismus-Resorts» ein Dossier zusammengestellt. Hier geht's zum Download)

- Ebenfalls im «Tages-Anzeiger»: Die «wahren Choreographen des Modetheaters» arbeiten im Hintergrund und haben dennoch mehr Macht als die Designer: «Stylisten sind die einflussreichsten Menschen der Modebranche».

- Wichtige Akteure aus Politik und Wirtschaft wollen die Schweiz zu einem Pioniermarkt für Elektromobilität machen, weiss die «NZZ». Die helvetische Tradition «grüner» Mobilität dürfte helfen, doch bleiben noch zahlreiche Hürden. (Hochparterre hat in der Ausgabe 6-7/09 vier Elektroautoprojekte aus der Schweiz vorgestellt.)

- In der Romandie will man sich die Stadt Zürich zum Vorbild nehmen, die für grosse Verkehrsprojekte die Nachbarkantone zur Kasse bittet. Die «24heures» berichtet.

- Stadtplanung in Bellinzona: Die Legislative sagt Ja zum neuen Quartier Pratocarasso. Die Gegner kündigen ein Referendum an. Ein Bericht im «Corriere del Ticino».

- Der Kanton Bern zeichnet drei innovative Wohnprojekte mit 700 000 Franken aus: Die Siedlung Steinhof in Burgdorf sowie die Wohnbauprojekte in Köniz-Niederwangen und Mutachstrasse in Bern. Der «Bund» berichtet.

Design Preis Schweiz auf Welttournee

[Design]

Design Preis Schweiz
Gewinner-Stoff «Secret Garden» und Regula Stüdlis «Jungle Friends» im «depot for design» in Langenthal.

Der Design Preis Schweiz geht auf Reisen. Eine vierwöchige Ausstellung im Cité du Temps in Genf macht den Auftakt einer Welttournee, die nach China, Japan und in die USA führt. Am Eröffnungstag präsentiert Heidi Wegener, Kuratorin des Preises 2009, die einzelnen Projekte.

--> Vom 28. Januar bis 28. Februar 2010
--> Täglich geöffnet von 9 bis 18 Uhr
--> Cité du Temps, Genf

Noch 138 Tage...

[Unaufgefordert zugesandt]

Abzählkalender IllustrathSüdafrika gegen Mexiko – am Freitag, 11. Juni um 16 Uhr beginnt in Johannesburg die Fussball Weltmeisterschaft 2010. Wer es genau wissen will: bis zum Anpfiff sind es exakt 138 Tage. Dank dem Abzählkalender von Illustrath müssen wir nicht jeden Morgen nachrechnen. Wer auch ungeduldig die Tage zählen möchte kann den handlichen Kalender hier herunter laden.

 

 

 

 

 

 

Klingende Namen fürs Klanghaus Toggenburg

[Wettbewerbe]

Der Kanton St.Gallen hat für das geplante Klanghaus Toggenburg sechs renommierte Architekten zur Thesenkonkurrenz eingeladen. Sie sollen in den nächsten Monaten ihre Vorschläge einreichen, danach wird ein Team das Projekt ausarbeiten dürfen. Und dies sind die sechs ausgewählten Büros:

- Steven Holl, New York
- Caruso St.John, London
- Snohetta, Oslo
- Sanaa, Tokyo
- Miller Maranta, Basel und
- Meili Peter, Zürich. 

Alle diese Büros hätten mit früheren Arbeiten bewiesen, dass ihre Entwürfe zu identitätsstiftenden Bauten werden. Einen solchen Anziehungspunkt will der Kanton St.Gallen mit dem Klanghaus im Toggenburg schaffen. – Im ersten Anlauf wollte der Regierungsrat den Auftrag direkt an Peter Zumthor vergeben. Dieser Direktauftrag verstiess aber gegen die Submissionsvorschriften, so dass nun im zweiten Durchgang die Thesenkonkurrenz ausgeschrieben wurde. Peter Zumthor teilte schon früher mit, dass er sich daran aber nicht beteiligen werden.

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