«Der Siegeszug der Computer-Visualisierung hat seit einiger Zeit auch die Architektur erreicht. Sie ermöglicht es, Entwürfe und komplizierte Sachverhalte optisch aufzuarbeiten und dem Betrachter verständlich zu machen», schreibt uns die Firma Dosch Design. Alles klar. Aber Dosch legt nach: «Doch erst mit der Unterstützung durch Musik wird aus der trockenen Präsentation auch eine spannende Geschichte. Was im Kino, Film oder Werbung schon lange praktiziert wird, machen sich jetzt auch viele Architekten zu Nutze. Ein wirkungsvolles Bild, das musikalisch unterlegt ist, fängt den Kunden viel stärker emotional ein, als die nüchterne Betrachtung von Gebäuden und seinen Funktionen. Durch die Musik gelingt es, Stimmungen zu erzeugen und alle Sinne zu öffnen, um sich auf den Entwurf einzulassen.»
Und damit zur Audio-CD, die mit dem Schreiben auf dem Redaktionstisch gelandet ist: «Mit ‹Dosch Audio: Piano Pieces› hat Dosch Design ein Produkt veröffentlicht, das speziell für den Einsatz im Architektur-Visualisierungen und für die Immobilien-Verkaufsförderung komponiert wurde. Es enthält eine umfangreiche und qualitativ hochwertige Sammlung von 11 Musikstücken, die durch ihren ruhigen und nicht zu aufdringlichen Klang den perfekten Hintergrund für stimmungsvolle Präsentationen liefern.» Richard Clayderman lässt grüssen. Schnarch.
Ein Ohr voll «Piano Pieces» gibt es auf der Website von Dosch Design. Dort steht die CD auch zum Download oder zur Bestellung bereit - Kostenpunkt EUR 79.-
Das Kunstmuseum Basel soll einen Erweiterungsbau erhalten - aber wo?
«Weshalb soll die Erweiterung des [Basler] Kunstmuseums eigentlich beim Burghof gebaut werden, auf der anderen Strassenseite, an einem architektonisch schwierigen Ort, mit einem betriebswirtschaftlich teuren Gebäude?» Diese Frage stellt der 80jährige Kunstmäzen Matthias Eckenstein-Geigy heute in der «Basler Zeitung». Viel besser sei es doch, das Kunstmuseum im Garten des ehemaligen Nationalbank-Gebäudes, dem heutigen Laurenz-Bau, zu erweitern. Die Vorteile seien offensichtlich: Ein solcher Erweiterungsbau, direkt anschliessend an das heutige Kunstmuseum, sei sowohl im Bau als auch im Unterhalt günstiger und für die Besucherführung ohnehin besser. Eckenstein lässt in der «BaZ» auch durchblicken, dass er bereit wäre, für diese Variante «viel Geld bereitzustellen». Er torpediert damit das Projekt Burghof, dessen Kauf Mäzenin Maja Oeri mit rund zwanzig Millionen Franken finanziert hat.
Weitere Meldungen:
- Der Schweizerische Nationalpark ist bald hundert Jahre alt – und hat noch heute Vorbildfunktion, schreibt der «Bund». Auch für die drei neuen Reservatstypen: Nationalpark, Regionaler Naturpark und Natur-Erlebnispark. (Ein Artikel über dem «neuen Parksalat» erscheint auch in der Märzausgabe von Hochparterre am 24. Februar)
- Die Bundesverwaltung braucht mehr Platz: Deshalb plant das Bundesamt für Bauten und Logistik im Raum Papiermühle in Ittigen ein neues Bürogebäude. Im März findet der Projektwettbewerb statt, kündigt der «Bund» an.
- Der «Daniel Düsentrieb des Unterwasserbaus»: Der «Tages-Anzeiger» porträtiert Alain Blumer, der mit seinem Bagger in 6 Metern Tiefe in der Reuss arbeitet.
- Der Zürcher Hauptbahnhof ist hochwassergefährdet. SBB, Stadt und Kanton müssen ein Schutzkonzept erarbeiten, meldet der «Tages-Anzeiger».
- Der Stadtzürcher Fussballverband sammelt Geld für ein neues Stadion. Bereits haben sich Fans dazu bereit erklärt, Aktien für 65 000 Franken zu kaufen. Ein Bericht im «Tages-Anzeiger».
- David Chipperfields Neubau für das Museum Folkwang in Essen «ist ein Muster an Klarheit und Transparenz», schreibt die «NZZ».
- «24heures» stellt die Waadtländer Firma Novamix vor, die Sitzsäcke aus alten Segeln herstellt.
Wer kann einem solchen Titel widerstehen? Ich nicht, blieb also Sonntag Abend nach dem Tatort wach, und sah mir (um 0h05!) die erste Folge der dreiteiligen Dokumentationsreihe auf Arte an. Um Räume für Autos gehts, eben Abstellräume, aber um solche der Premium-Klasse, um in der Boliden-Sprache zu bleiben. Der Autor Michael Trabitzsch zeigt Tiefgaragen mit aufwändiger Kameratechnik, den Architekten im O-Ton und mit flitzendem Filzstift, sowie viel poetischem Vergleichs-Schmalz. So darf die Orgelmusik nicht fehlen, wenn vom kathedralengleichen Raum der Tiefgarage in Renne von Nicholas Michelin die Rede ist. Der Architekturfotograf, den man bei seinen Besichtigungen der heiligen Hallen begleitet, sei «wie der Trapper, der die Spur zu lesen versteht». Aber es ist sowieso zu spät, um weh zu tun.
Neben Bekanntem und Legendärem, wie die Parkgaragen in Lyon, die Anfang der 1990er Jahre die Aufwertung europäischer Tiefgaragen einläutete, und einer vollautomatischen Parkmaschinerie in München, zeigt der Film beeindruckende Räume aus Graz (Szyszkowitz-Kowalski gruben sich 6 Geschosse tief unter die Altstadt) und Den Haag. Dort war es der ehemalige Partner des O.M.A., Floris Alkemade, der aus Tiefgarage, U-Bahn, Rolltreppen und Liften eine an Piranesi erinnernde unterirdische Stadt schuf.
An den folgenden Sonntagen gehts um Parkhäuser (am 14.2. um 23h40) und Autohäuser/-museen (am 21.2. um 0h10). Der Glamour des Abstellraumes, ARTE/ZDF, Deutschland 2009, je 26 Min. Infos hier.
Das Rennen um den ersten Förderpreis für einen Design Master an der HS Luzern machte Tanja Meisser. Sie gewann 5000.- mit ihrer Arbeit «Umbau nach Anleitung», die sie im Major Product Design & Management eingereicht hatte. Darin erarbeitete sie eine fundierte Anleitung, wie man vorgehen soll, will man bestehende gebaute Substanz weiterhin nutzen (s. Jurybericht).
Dreissig Master-Studierende standen vor eineinhalb Jahren am Start, sechzehn haben eine Arbeit abgegeben und stellen sie nun an der Luzerner Rössligasse einer interessierten Öffentlichkeit vor.
Drei davon waren als förderungswürdig nominiert worden. Jedes dieser drei Projekte legt den Schwerpunkt in anderen Bereichen. Analyse und Handlungsanleitung stehen bei Tanja Meisser im Zentrum. Nora Cista will wissen, wie Bilder Bedeutung vermitteln und untersuchte das anhand hartnäckiger Hausfrauen-Klischees in der Waschmittelwerbung. Und der charmante «Mungge», ein Pilotfilm für eine TV-Puppentrickserie von Claudia Röthlin, Irmgard Walther und Adrian Flückiger zeigte, was es heisst, verantwortungsvoll mit Bildern umzugehen, die Kinder erreichen sollen.
Unter dem Titel «Design, das bewegt» war eine Arbeit gesucht, welche gesellschaftlich besonders relevant sei. Gesetzt war damit ein hoher Anspruch – der nach Dringlichkeit designerischem Tuns, nach Nutzen und kulturellem Wert der Resultate, die bei diesem Tun entstehen. Die vorgeschlagenen Arbeiten erreichten den Anspruch, doch das liess sich erst in der Diskussion mit den Macherinnen und Machern überprüfen. Die Präsentation in der Rössligasse selbst bewegt sich nicht auf der Höhe der erarbeiteten Inhalte.
Bereits zum fünften Mal - die Jubiläumsausgabe sozusagen: Hochparterre und Zingg-Lamprecht veranstalten die Schweizer Ski- und Snowboardmeisterschaft für Architektinnen und Designer. In den Einzelkategorien «Ski» und «Snowboard» sowie in der Gruppenwertung (4 Personen pro Team, Ski und Snowboard gemischt) werden die Schnellsten gekürt.
Wieder mit dabei und für die musikalischen Untermalung besorgt ist unser Jefe Köbi Gantenbein mit der «Banda delle Mille Lire». Und eben weil wir Jubiläum feiern, gibt es im Anschluss an die Siegerehrung einen After-Ski-Drink in der Bolgen-Bar.
--> Samstag, 13. März 2010 Jakobshorn Davos, Piste Usser Isch
--> Alle weiteren Infos und Anmeldung gibt es hier.
Vevey will an den beiden Hochhäusern an Charlie Chaplin erinnern. Rendering: Ville de Vevey
In ihrer heutigen Ausgabe stellt «24 heures» das Projekt zweier riesiger Fresken in Vevey vor: Die Tours de Gilamont, zwei Wohnhäuser, die zurzeit saniert werden, sollen als Hommage an Charlie Chaplin, der in Vevey lebte und begraben ist, bemalt werden. In der Zeitung waren erstmals die Entwürfe zu sehen - ein Turm weiss, der andere anthrazitfarben, mit Sujets aus Chaplins bekanntesten Filmen. Online meldet «24 heures» heute, dass der Gemeinderat von Vevey gestern Abend 250'000 Franken für das 500'000-Franken-Projekt bewilligt hat. 100'000 Franken steuert der Kanton bei, der Rest soll von privaten Donatoren kommen. Der in Vevey lebende Künstler Franck Bourroulec soll die Fresken ausführen.
Weitere Meldungen:
Am 13. Juni entscheidet das Berner Stimmvolk über die Abgabe von Land im Baurecht an die Postfinance. Auf dem Grundstück neben dem Eisstadion im Wankdorfquartier plant die Postfinance ihren 13-geschossigen Hauptsitz. Wenn die Bauarbeiten planmässig im Sommer beginnen, ist das Gebäude 2013 fertig. Das meldet der «Bund».
Die Plakatsammlung der Schule für Gestaltung in Basel besitzt fast 150 Plakate mit Basler Motiven. Eine Auswahl davon - von 1892 bis heute - sind bis Ende Februar ausgestellt. Die «Basler Zeitung» zeigt drei Beispiele dieser Plakatkunst. Ausstellung: Basel im Plakat in der Spalenvorstadt 2, bis 28.2., Di bis Fr 12-19 Uhr, Sa 12-17 Uhr.
Ebenfalls in der «BaZ»: Das Lufthygieneamt beider Basel untersucht den Lichtsmog in der Region. Bis Ende Jahr sollen Empfehlungen an die beiden Kantonsregierungen vorliegen.
Eine interessante Meldung von ausserhalb: Die polnische «Zycie Warszawy» macht auf eine interessante Einrichtung bei Google Earth aufmerksam: die Zeitschiene. Diese erscheint beim Klick auf die kleine Uhr oben in der Menuleiste. In der Regel kann man dort die Aufnahmedaten der letzten Jahre anwählen. Doch an einzelnen Orten sind auch ältere Aufnahmen abgespeichert. So lässt sich seit Neustem auch Warschau vor dem Krieg 1935 und die zerstörte Stadt 1945 einblenden. Ähnlich eindrückliche Bilder sind auch von Berlin erhältlich.
Zum Schluss noch dies: «Sie hatten sich so gefreut auf die Reise und den Besuch der Schoggifabrik. Stattdessen ging es in die Käsefabrik». Das bewegt heute die «Blick»-Welt.
Voller Saal, beschränkte Sicht beim Speaker's Corner gestern abend im AFZ.
Sybille Bucher machte den Auftakt zum Speaker's Corner III gestern Donnerstag abend im Architekturforum Zürich AFZ. Das Prinzip dieser Abende: Pro Auftritt nur sechs Minuten, dafür viele Aufritte, dieses Mal acht. Bucher klärte listig darüber auf, dass wir es hier, als Normalsterbliche und Normalgenussorientierte, nie schaffen werden, mit 2000 Watt tatsächlich auszukommen. Die Sechs-Minuten-Vorgabe missachtete sie allerdings sträflich und redete munter doppelt so lang. Dann lud Aita Flury das Publikum im vollgestopften AFZ zu einer Bilderreise nach Italien ein, wobei es ihr nebst der flachen Landschaft vor allem die halb zerfallenen Gebäude angetan zu haben schienen. Alice Hucker zeigte feinsinnig eine Serie von Kleinsträumen und Nischen unter dem Titel Raumstau-Stauraum. Dann sprach Quotenmann Peter Sigrist, seine Rolle auf die Spitze treibend, über «Die» Architektin; dahinter verbarg sich ein liebevoll-ironisches Porträt Kazuyo Sejimas.
Den Vogel schoss Kaschka Knapkiewicz ab. Sie ging nach vorn scheinbar nur um zu erklären, dass sie nichts erklären werde. Die gegenwärtige Ausstellung im AFZ über Knapkiewicz&Fickert sei Inhalt genug und sie sei da, falls jemand Fragen habe. Zögerlich kam eine erste, dann eine zweite und dritte, derweil Knapkiewicz ins zitierreife Politisieren geriet: Bauherren sind offensichtlich meist ihre Feinde, aber schon Palladio, Schinkel und von Klenze hätten ja Stunk mit den Bauherren gehabt. Man müsse ihnen die Stirn bieten. Junge Architekten aber knickten ein vor den Investoren, das finde sie «etwas unsportlich». Das junge Publikum ertrug's schweigend.
Anne Kaestle verglich in «Serielle Unikate» Kopien und Originale und stellte anhand des seriellen, aber bis in die Winkel personifizierbaren Iphones die sinnige Frage, wie weit Architektur nicht genau das sei: Seriell personifiziert. Dann erzählte Pascale Guignard frisch und unerschrocken drei amüsante Anekdoten aus ihrem Büroleben. Zum Abschluss erwies sich Isa Stürm als einzige professionelle Pecha-Kucha-Performerin des Abends: Ihr Bilderreigen im Zweisekundentakt dauerte exakt sechs Minuten, während denen sie ihr atemlos um die ganze Welt führte.
Fazit: Ein Abend voller gedanklich-bildlicher Ausflüge. Zwar fehlt es da und dort noch etwas an Auftrittsschliff und unerklärlich bleibt, wie man die glasklare Sechsminutenvorgabe derart missachten kann. Der Trick des Abends funktioniert trotzdem: Das Publikum bleibt geduldig, weil es immer von Neuem wissen will, was die nächste Rednerin wohl bringt.
Der Neubau der Raiffeisenbank Visp ergänzt die Stadtstruktur. Der Rücksprung an der Kantonsstrasse entschärft den Übergang zur Balkonfassade (links). Foto: Thomas Andenmatten
Visp setzten Vomsattel Wagner Architekten anstelle einer baufälligen Villa einen dunklen Stadtbaustein. An der Bahnhofstrasse übernimmt er — trotz Lücke nebenan — die Flucht der übrigen Bebauung, an der Kantonsstrasse springt er zurück. Erdgeschoss und drei Obergeschosse dienen der Bank und sind mit einer internen Treppe verbunden. Die Büros im 4. und 5. Obergeschoss sind vermietet. Im Attika gibt es eine Wohnung. Das Gebäude ist ein Betonbau mit tragenden Aussenwänden und Kern, wobei die Lasten so geführt sind, dass der Saal im 1. Stock und die Kundenhalle stützenfrei bleiben. Wegen der geringen Höhe der Obergeschosse (die Decken sind thermoaktive Bauteilsysteme TABS) legten die Architekten grossen Wert auf die Beleuchtung. Hier spielen die linienförmigen Wandstrahler mit einer Einbautiefe von nur 3 Zentimetern eine zentrale Rolle. LED-Leuchten setzen die Fassade in ein effektvolles Licht. WH
--> «Amitiés» - Die Kunstsammlung Teo Jakob im Kunsthaus Langenthal. Bis 7. März 2010. Alle weiteren Infos hier.
--> «Speakers' Corner III» Architekturgeschichten. Acht Kurzvorträge zu Einflüssen auf das eigene Schaffen. 04. Februar 2010, 19:00 Uhr im Architekturforum Zürich. Alle weiteren Infos hier.
--> Vernissage der Ausstellung «Global Design» im Museum für Gestaltung Zürich. Donnerstag, 11. Februar 2010, 19.00 Uhr. Alle weiteren Infos hier.
--> «Das Wunder von Andermatt - Wie Samih Sawiris das Gebirgsdorf umkrempelt». Dokumentarfilm. Donnerstag 11. Februar 2010, 20.05 Uhr auf SF 1. Alle weiteren Infos hier.
Der Streit um die letzten Entwicklungsgebiete in Zürich ist im Gang: Bei der Planung für das Entwicklungsgebiet Manegg haben linke und gründe Gemeinderäte der Bauherrschaft einige Zugeständnisse abgerungen – und sie winken nun die Projekte «Westlink» in Altstetten und «Hardturmareal» im Kreis 5 in eine Zusatzrunde, berichtet die «NZZ»: «Die drei grossen Planungen führten im Zürcher Gemeinderat zu einer scharfen Debatte und harten gegenseitigen Vorwürfen». Auch der «Tages-Anzeiger» bemerkt, dass Zürcher Grossprojekte im Wohnungsbau weiter auf Eis liegen: «Wegen hartnäckiger Nachbarn und politischen Widerstands».
- Die Schrebergärnter in Zürich lancieren wie angekündigt eine Petition gegen das neue Eisstadion der ZSC Lions. «Tages-Anzeiger» und «NZZ» berichten.
- Die Zürcher Landwirtschaft in Zahlen in der «NZZ»: Jede Woche schliessen zwei Bauernhöfe.
- Linienpläne offenbaren die Güte von Bahn- und Busnetzen, machen Grenzen deutlich und sind eine Chiffre für Urbanität. Die «NZZ» hat die Plakatausstellung «Linienpläne» im Verwaltungsgebäude der Verbands öffentlicher Verkehr in Bern besucht.
- Die Zürcher Fussballclubs FCZ und GC sowie der Stadtzürcher Fussballverband starten mit dem Verkauf ihrer «Volksaktie», die den Bau des Fussball-Stadions Hardturm mitfinanzieren soll. Ein Bericht im «Tages-Anzeiger».
- Die Schulanlage Leutschenbach von Christian Kerez kostet 3,6 Millionen Franken mehr als budgetiert. Ein Bericht im «Tagi».
- Der Umweltschützer Franz Weber klagt sich auf der Titelseite der «24heures» über die vielen Bauprojekte am Genfersee: »Das Unesco-Weltkulturerbe Lavaux wird zubetoniert.»
- Um die Strecke Sils-Maloja wintersicher zu machen, erwägt das Tiefbauamt auch den Bau einer Umfahrung über die Silserebene. Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz warnt vor diesem «massiven Eingriff» und droht mit einer Einsprache. Die «Südostschweiz» berichtet.