Skirennen 2010: Der Film

[Hochparterre ]

«Wie war das Rennen?» haben wir die Fahrerinnen und Fahrer der 5. Schweizer Ski- und Snowboardmeisterschaft in Ziel gefragt - hier die Antworten.

--> Alles weitere zum Rennen - Bilder, Sieger und Rangliste - gibt es hier.

Grüsse aus den Alpen

[Architektur]

Der Tiroler Fotograf Lois Hechenblaikner ist ein Chronist des Fremdenverkehrs. Vor Jahren hat er im Kunsthaus Zürich seine Gegenüberstellungen präsentiert: Schwarz-weisse Fotografien aus dem Tirol der Fünfziger Jahre, die er aus einem Schatz im Landwirtschaftsministerium gehoben hat, farbig zu jeder alten eine neue Fotografie, auf der er alte Motive mit den neuen Gegebenheiten in den Bergen verbindet: Einst der Bauer mit dem Güllenrohr, heute die Schneekanone; einst der Störmetzger, ein Schwein rasierend, heute der Masseur eine Touristin einseifend. Eingängige, eindringliche Bilder. Eine Ausstellung im kleinen Museum Bickel in Walenstadt nun zeigt, dass Hechenblaikner nicht bei seinem einmal gefundenen Dreh stehen bleibt, sondern zu ihm neue Reportagen des Fremdenverkehrs stellt. Wir sehen wie die Leitungen der Zapfstellen für Glühwein, Jagertee und Pils organisert sind in einer Massentränke des Tourismus, wir steigen mit dem Fotografen in die Gaudi-Gesellschaft der famosen Zillertaler Schürzenjäger und staunen, was mit den tausenden Skis passiert, die am Ende der Saison ausgemustert werden. Wer sich die Sehschule zum Fremdenverkehr und der zeitgenössischen alpinen Kultur nicht engehen lassen will, hat noch bis zum 16. Mai Zeit für eine Reise nach Walenstadt. www.museumbickel.ch

5. Ski- und Snowboardrennen für Architekten und Designerinnen

[Hochparterre ]

Während sich Carlo Janka in Garmisch-Partenkirchen den Gesamt-Weltcup sicherte, fuhren am Jakobshorn Davos Architekten und Designerinnen um die Wette. Hochparterre und Zingg-Lamprecht hatten zur 5. Ski- und Snowboardmeisterschaft geladen. Das Wetter war toll, die Temperaturen dennoch eisig – da kam der After-Ski-Drink in der übervollen Bolgen-Bar mehr als gelegen.

Skirennen 2010
Die Preisverleihung in der Festwirtschaft vor der Fuxägufer Hütte. 

Und wer hat gewonnen? In der Einzelkategorie ‹Ski Herren› fuhr Andrea Pfister von Iseppi-Kurath mit 31,62 Sekunden am schnellsten, Anna Hoess vom Studio Hannes Wettstein war die schnellste der Frauen. Der beste Snowboarder war der Vorjahressieger Clive Hildering für Max Dudler Architekten, die Damenwertung entschied Rhea Winkler von Bearth + Deplazes für sich. Die Gruppenwertung – vier Personen pro Team, Ski und Snowboard gemischt – gewann Team Beverin um Andrea Pfister, Robert Albertin, Stefan Kurath und Ivano Iseppi.

--> Die komplette Rangliste hier zum Download.
--> Mehr Bilder vom Event in der Galerie.

Basel, Erlentor: Der Blockmäander

[Fin de Chantier]

Basel, Erlentor
Der Grundriss des 1. Obergeschosses zeigt eine Vielfalt von Wohnungstypen.

Basel hat kaum innerstädtische Landreserven. Die Erlenmatt, das 19 Hektar grosse ehemalige Areal der Deutschen Bahn (DB), ist darum eine Kostbarkeit. Aus einem Wettbewerb hervorgegangen, sieht das städtebauliche Konzept des Architekturbüros Ernst Niklaus Fausch vor, die Ränder mit Gewerbe, Dienstleistung und vor allem Wohnen zu bebauen, in der Mitte aber einen Park auszubreiten, der an den Erholungsraum Lange Erlen anknüpft. Blickfang des städtebaulichen Plans ist eine Figur am breiten, der Stadt zugewandten Eingang zum Areal: Eine eigentümliche Mischform aus Blockrand und Mäander sitzt selbstbewusst in der Mittelachse. Auf dem Plan wirkt sie künstlich und wenig nachvollziehbar.
Morger Dettli Architekten aus Basel gewannen den Architekturwettbewerb für die hier vorgesehene Wohnüberbauung und nahmen sich das Gebilde zur sportlichen Herausforderung. Mit Akribie entwickelten sie sechzig Wohnungstypen, die zahlreichen Kopfenden für grosszügige Flächen nutzend, die Wohnungen gekonnt um die vielen Ecken knickend, oft über zwei Geschosse führend oder zwei Fassaden verschränkend.
Jeder Wohnung gehört eine Loggia, mit mindestens 13 Quadratmetern haben alle Zimmer komfortable Grössen. Wohn- und Essbereiche sind vielfach ungewöhnlich geschnitten und da und dort knifflig zu möblieren. Linol- und Parkettböden unterstreichen die Wohnungscharaktere: 
vom loftartigen Zweizimmerreich bis zur Fünfzimmermaisonette. Bei der Ausführung mit dem Generalunternehmen bewiesen die Architekten Beharrlichkeit, was dem «Erlentor» zu passabler Bauqualität verhalf; nur die knappen Treppenhäuser künden von den harten Bedingungen.
Fraglich ist Morger Dettlis Entscheid, den niederen Zwischenarm am Park zu schliessen. Das städtebauliche Konzept sah ein offenes Erdgeschoss vor, das Innenhof und Park verbinden soll. Nun ist der Innenhof geschlossen und wirkt für eine rege Nutzung allzu intim. Sonst aber überzeugt der gebaute «Blockmäander»: Zur Stadt hin öffnet sich ein gut proportionierter Eingangshof, am Park schliesst er eine markante und klare Front und die unterschiedlichen Höhen bewegen die Silhouette. Text: Rahel Marti

Basel, Erlentor (©Ruedi Walti) Vorgehängter Klinker, helle Jalousien: eleganter Kontrast der Fassaden im Eingangshof auf der Stadtseite. Fotos: Ruedi Walti

Wohnüberbauung Erlentor, 2009
> Baufeld B, Erlenmatt, Basel
> Bauherrschaft: Pensionskasse des Bundes 
Publica, Bern
> Städtebauliches Konzept: Ernst Niklaus Fausch, Aarau / Zürich
> Architektur: Morger + Dettli Achitekten, Basel; Fankhauser Immobilienentwicklung Reinach
> Landschaftsarchitektur: Westpol Landschaftsarchitektur, Basel
> Unternehmer: Marazzi Generalunternehmung, Bern
> Auftragsart: Studienauftrag 2005
> Anzahl Wohnungen: 240
> Investitionskosten: CHF 100 Mio.

Zweiter Anlauf für ein neues Kongresszentrum in Zürich

[Presseschau]
Zweiter Anlauf für den Bau eines neuen Kongresszentrums in Zürich: Der Gemeinderat hat einen Planungskredit von 2,3 Millionen Franken bewilligt, berichtet der «Tages-Anzeiger». Damit will der Stadtrat vier Standorte genauer überprüfen und eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen. Zur Wahl stehen das Areal Geroldstrasse zwischen Hardbrücke und SBB-Viadukt, die Kaserne im Kreis 4, der Hafen Enge sowie der Carparkplatz beim Hauptbahnhof.

Weitere Meldungen:

- Der rasante Bau des Stadion Letzigrund lief weit weniger glatt als bisher bekannt. Das schlug sich auf die Kosten nieder. Der «Tages-Anzeiger» rollt «die Geschichte einer Stadionplanung, die wohl vor dem Richter endet» auf und weiss: Die Stahlträger waren von Anfang an ein Problem.

- Die Baugenehmigung für den geplanten Tamedia-Neubau des japanischen Architekten Shigeru Ban ist gestern eingetroffen, vermeldet der «Tages-Anzeiger».

Ebenfalls im «Tagi»: Wie entsteht aus einer ungenutzten Fläche ein Park? Der Filmer Rolf Günter hat die Entstehung des Leutschenparks dokumentiert.

- Die reale Schweiz entfernt sich seit Jahren von der Postkartenschweiz; nicht nur mental, sondern auch, was das Landschaftsbild angeht. Eine Schau im Naturama Aarau dokumentiert den Wandel und skizziert Wege zu einem sanfteren Fortschritt. Ein Bericht in der «NZZ».

- Nach dem Hin und Her der vergangenen Monate haben die planerischen Grundlagen für das Manegg-Areal in Zürich-Wollishofen im Stadtparlament eine klare Mehrheit gefunden, meldet die «NZZ».

- Behält Stadtpräsidentin Corine Mauch ihren Sitz in der dreiköpfigen Bausektion des Zürcher Stadtrats, so dürften in Zukunft nur noch linksgrüne Politiker über alle Baugesuche in der Stadt Zürich entscheiden. Ein solche Machtkonzentration stösst auf Kritik, schreibt die «NZZ» und fordert im Kommentar: «Baupolitik breit abstützen – der Standort Zürich steht auf dem Spiel».

- Die Pläne eines Neubaus für das Naturhistorische Museum in Basel sind noch nicht vom Tisch. Die Zeit aber drängt, denn im Berri-Bau an der Augustinergasse stehen grössere Investitionen an, schreibt die «Basler Zeitung».

- Der Boom im Berner Wohnungsbau hat sich 2009 abgeschwächt: Der Wohnungsmarkt wuchs auf 74 388 Einheiten – die Bevölkerung auf 130 289 Personen. Der «Bund» berichtet.

Zahlen beigen im Büro

[Design]

Jetzt wissen wirs: die Bürobranche hat 2009 rund 18 Prozent weniger Umsatz gemacht als 2008. Mit Bürostühlen machten die wichtigsten Schweizer Hersteller 20, mit Drehstühlen sogar 25 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr. Ergibt immer noch einen Gesamtumsatz von CHF 665 Millionen (2008: CHF 798 Millionen), besser als in anderen europäischen Ländern, vermeldet die Branchenplattform Büroszene.ch Am besten schnitten die Dienstleistungen (Büroplanung, Innenarchitektur und Umzugsarbeiten) ab, die nur 1 Prozent Umsatzrückgang verbuchen. Das Büro lebt. 

Es geht vorwärts auf dem Gütsch

[Presseschau]

Châuteau Gütsh
So soll das Hotel Gütsch nach dem Ausbau aussehen. (Visualisierung: Marques AG/Iwan Bühler GmbH)

Die Differenzen zwischen der Château Gütsch Immobilien AG und dem Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee (LSVV) sind ausgeräumt, berichtet die «Neue Luzerner Zeitung». Der LSVV hatte seine nun zurückgezogene Einsprache gegen den Um- und Ausbau des «Gütsch» mit Vorbehalten gegenüber einigen gestalterischen Aspekten des überarbeiteten Projekts der ARGE Marques AG und Iwan Bühler Architekturbüro GmbH begründet. Nun rechnet die Château Gütsch Immobilien AG damit, dass die Baubewilligung nun in Bälde erteilt werden kann und geht davon aus, gemäss Plan mit der Umsetzung des Projekts beginnen zu können. Mehr zum Projekt lesen sie hier.

Weitere Meldungen:

- In der «NZZ» finden sich Meldungen zu unterschiedlichen Projekten: So sorge der geplante Abbruch des schwimmenden Restaurants «Pier 7» am Bellevue weiter für Widerstand, das Projekt «Nagelhaus» unter der Hardbrücke kommt in Folge eines SVP-Referendums vors Volk und das Schloss Laufen am Rheinfall soll für 13,6 Millionen renoviert werden.

- Ebenfalls in der «NZZ» eine Seite über die Entwicklung des Berliner Stadtbezirks Prenzlauer Berg und wie dort nun mit dem Bau von Luxuswohnungen eine neue Phase einzutreten scheint.

- Gestern beantragte die Baselbieter Regierung einen Kredit von 74,2 Millionen Franken für das Strafjustizzentrum beim Bahnhof Muttenz. Wenn der Landrat den Kredit bewilligt, kann ab 2011 gebaut werden. Zwei Jahre später wäre das von den Basler Architekten Kunz und Mösch geplante Gebäude fertig. Das schreibt die «Basler Zeitung».

- Ebenfalls in der «BaZ»: Auf der Heuwaage will der Zoo ein «Ozeanium» als spektakulären Besuchermagneten bauen. Ebenfalls auf der Heuwaage möchte das Präsidialdepartement für das Naturhistorische Museum bauen. Thematisch passt beides gut zusammen, doch der Platz reicht nicht. Entscheiden soll das Basler Parlament.

- Der «Bund» präsentiert das Siegerprojekt für Seniorenwohnungen in Bolligen. «Traubenkirsche» heisst der prämierte Entwurf von Schär Buri Architekten aus Bern. Die beiden Baukörper sollen eine Fassade aus verschiedenen Hölzern - darunter die Traubenkirsche - erhalten. Im Sommer 2011 soll Baubeginn für das 16 bis 20 Millionen Franken teure Projekt sein.

- Der «Tages-Anzeiger» zeigt den Betonturm, der beim Schloss Laufen den Rheinfall erschliesst. 14 Millionen Franken hat der Kanton Zürich investiert, um den Rheinfall als Touristenmagnet attraktiver zu gestalten. Ende März wird die neue Anlage eröffnet.

Das wandelbare Haus

[Wettbewerbe]

Die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Hochschulen ist fruchtbar, nicht nur in der Forschung, auch in der Lehre. Ein Beispiel einer solchen Zusammenarbeit konnte am 4. März an der ETH Zürich begutachtet werden (am 15. Januar war die Jurierung, nicht die Preisverleihung, wie zuerst fälschlicherweise berichtet). Im dortigen Foyer wurden die Preisträger des Hawa Student Award 2010 geehrt und mit feinen Tröpfchen und guten Häppchen gefeiert.

Preisverleihung an der ETH Zürich

Für den Preis mit dem Untertitel «Das wandelbare Haus» setzten sich Studenten von Hochschulen aus der Schweiz und darüber hinaus mit der gleichen Aufgabenstellung auseinander: Ein kleines Ferienhaus sollte flexibel auf die Wünsche und Bedürfnisse seiner Bewohner reagieren können. Bei der detailierten Planung dieser Häuser standen die Hawa-Beschläge für Schiebeelemente im Vordergrund.

Neben den beiden Sachpreisrichtern Heinz Haab sowie Anke Deutschenbaur von der Hawa AG, diskutierten in der rennomiert besetzten Jury fünf Architekturexperten: Marianne Burkhalter, Andrea Deplazes, Axel Fickert, Niklaus Graber und Dominique Salathé. Sie kürten vier gleichberechtigte Preisträger: Blaz Hartman von der Univerza v Ljubljani, Daniel Fuchs und Simon Mühlebach von der ETH Zürich, Franziska Flückiger und Kevin Jans von der HSLU Luzern,  Léo Collomb und Max Collomb von der Accademia di architettura di Mendrisio. Das Preisgeld von 12'000 Franken ging in gleichen Teilen an die vier Teams.

Bei jedem der ausgezeichneten Projekte steht ein Aspekt der Nutzung von Schiebebeschlägen im Vordergrund: vom einfachen Schiebeelementen, die unterschiedliche Zimmergrössen und –proportionen ermöglichen, über grosse, verschiebbare Rahmenelemente, flexible Geschossdecken, bis hin zu einer einzigen verschiebbaren Wand, die das Raumgefüge des Hauses komplett verändert.

Die Hawa AG wurde 1965 in Mettmenstetten gegründet und wird heute in der zweiten Generation von Gregor und Heinz Haab geleitet. Sie beschäftigt 140 Angestellte und gehört zu den führenden Entwicklern und Herstellern von Schiebebeschlagsystemen.

Mehr Infos hier.

Die Stadt als Schrotthaufen

[Architektur]

Schrotthaufen oder Schönheit?

«Die Stadt als Schrotthaufen: Brauchen wir nicht ernsthaftere Modelle der Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt?» So fragt die provokante Zeile unter dem provokanten Bild, dass uns kürzlich erreichte. Es schmückt die Einladung zur «Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt», die das Deutsche Institut für Stadtbaukunst in Düsseldorf abhält. Dieses Institut der TU Dortmund widmet sich in eigenen, herrlich anachronistischen Worten «der Erforschung und Lehre der Kunst des Städtebaus». Von Prof. Christoph Mäckler und Prof. Dr. Wolfgang Sonne organisiert, sprechen dort morgen und übermorgen viele viele Baudezernenten, Landesdenkmalpfleger, Wissenschaftler sowie «die wichtigsten Architekturkritiker weitgehend aller deutschen Feuilletons» über – eben: die Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt in Deutschland. Gern wären wir dabei. Allein um das Bild einmal in Saalbreite zu sehen. Weitere Infos hier.

Das dritte Jahr

[Architektur]

Hochparterre.Bücher geht es gut. Die Buchhandlung an der Gasometerstrasse in Zürich ist munter, die Geschäfte laufen so, dass die Buchhändler Hanspeter Vogt und Esther Kirianoff und die Verwaltungsräte Loderer und Gantenbein an der 2. Generalversammlung zufrieden sagen konnten: «Es gibt uns noch und immer mehr». Eine fast ausgeglichene Rechnung, Investitionen in die Website, über die alle Bücher auch elektrisch zu haben sind, und ein neues Schaufenster werden im Jahresbericht ebenso erläutert wie die Krise, die die Buchkäufer und -leserinnen offenbar etwas gehemmt hat, ihre Bibliotheken auszubauen. Und auch die Verleger waren zurückhaltend, denn, so Hanspeter Vogt, «2009 gab es etliche schöne Bücher, aber es fehlten die Bestseller.» Die Hochparterre.Bücher AG steigt nun ins dritte Jahr; Verwaltungsrat und Geschäftsleitung stiessen darauf mit einem Pinot Blanc von Andrea Davaz aus Fläsch an und assen Hackbraten und Kartoffelstock mit Seeli im empfehlenswerten Restaurant «Eglihof» an der Eglistrasse in Zürich.

Die Buchhändler
Hanspeter Vogt und Esther Kirianoff – sie sind Hochparterre.Bücher und schauen zufrieden mit Hackbraten, Kartoffelstock und Fläscher Wein im Körper und dem Wissen: Unser Laden läuft.

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